Borussia Dortmund – Zenit St. Petersburg, der BVB ist nach dem Hinspiel auf dem besten Weg ins Viertelfinale der Champions League. Roman Weidenfeller war mit seinen Gedanken bereits bei der Auslosung für die nächste Runde. Die Partie muss dennoch erst gespielt werden. Ich gehe allerdings sehr stark davon aus, dass die Dortmunder sich das nicht mehr nehmen lassen.

Man könnte jetzt diskutieren ob der BVB im Hinspiel so unglaublich stark war oder ob die Russen einfach nicht in die Königsklasse gehören. Ich tendiere da eher zu der zweiten Variante, denn schon in der der Vorrunde gelang es Zenit nicht Mannschaften wie Austria Wien zu besiegen.

Sie brauchen in Dortmund ein 3:0 zum Weiterkommen. Das ist in etwa so wahrscheinlich wie ein 6:0 für Schalke in Madrid. Die Borussen sollten hier aufpassen, dass sich nicht noch mehr Spieler verletzen denn es wartet in der Bundesliga noch viel Arbeit auf sie.

Borussia Dortmund

Nach dem 4:2 in St. Petersburg können sie in Dortmund bereits fürs Viertelfinale planen. Dort wird in jedem Fall ein ganz anderer Gegner auf sie warten. Beim Hinspiel waren Reus und Lewandowski einfach nicht zu stoppen. Sie müssen in dieser Begegnung eigentlich nur aufpassen, dass sie nicht schnell in Rückstand geraten und dadurch den Russen Mut machen die Sensation vielleicht doch noch zu schaffen.

Die Leistungen in dieser Champions League Saison waren schon sehr beeindruckend. In der Liga läuft es trotz Platz 2 dagegen nicht wirklich. Jürgen Klopp wurde nach einem weiteren Ausraster erneut zu einer Geldstrafe verbrummt. Ich kann verstehen, dass er sauer ist wenn es nicht rund läuft, doch in nahezu jedem Spiel rastet er aus. Damit hat er sich in Deutschland schon einige Sympathiewerte verspielt.

Gegen Gladbach gab es am Wochenende eine empfindliche Heimniederlage. Man kann deutlich erkennen, dass die Mannschaft nicht mehr die Klasse hat wie vor zwei, drei Jahren. Den Abgang von Götze haben sie noch immer nicht wirklich verkraftet. Ohne Lewandowski wird es auch in der neuen Saison nicht unbedingt einfacher. Nun geht es aber erstmal darum gegen die Russen nichts mehr anbrennen zu lassen.

Borussia Dortmund: Weidenfeller – Piszczek, Sokratis, Hummels, Schmelzer – Kehl, Sahin, Reus, Mkhitaryan, Großkreutz – Lewandowski

Zenit St. Petersburg

Zenit hat im Hinspiel bewiesen, dass die Champions League für die russischen Teams noch immer eine Nummer zu groß ist. Mannschaften wie Zenit oder Moskau investieren Jahr für Jahr viel Geld, doch herausgekommen ist dabei zumindest international noch nicht wirklich viel. Sportdirektor Beiersdorfer hat in einem Interview gesagt, dass er noch an das Wunder glaubt. Damit steht er wohl aber so ziemlich alleine da.

Die Hinspiel Niederlage besiegelte auch das Ende von Trainer Spaletti. Für ihn haben sie nun Andre Villas Boas verpflichtet. Der neue Mann wird aber erst nach dem Dortmund Spiel zur Mannschaft stoßen. In der heimischen Liga gab es für sie am Wochenende eine 0:1 Niederlage bei ZSKA Moskau. Sie stehen auf Platz zwei in der Tabelle. Mit drei Punkten Rückstand auf Tabellenführer Lokomotive Moskau haben sie dort aber im Gegensatz zum BVB noch alle Chancen auf den Titel.

Zenit St. Petersburg: Lodygin – Anyukov, Hubocan, Lombaerts, Criscito – Witsel, Zyryanov, Fayzulin, Shatov – Hulk, Rondon

Borussia Dortmund – Zenit St. Petersburg aktuelle Form

Beide Mannschaften sind nicht unbedingt in toller Form. Zwar gewann Dortmund drei der letzten vier Spiele doch überzeugend war z.B. das 1:0 in Freiburg nicht wirklich. Dortmund muss sich steigern wenn sie in der Liga den zweiten Platz halten wollen. Um in der Champions League für Furore sorgen zu wollen müssten sie mindestens drei Klassen besser spielen als zuletzt.

Noch schlimmer ist die Lage bei Zenit. In den letzten zehn Spielen gab es für sie nur einen Sieg. Im neuen Jahr sind sie noch ohne Dreier. Unter dem neuen Trainer hoffen sie, dass sich die Form zum Ende der Saison noch einmal verbessern wird.

Borussia Dortmund – Zenit St. Petersburg Tipp

Es läuft vermutlich auf ein Spiel hinaus wo die einen nicht wollen und die anderen nicht können. Dortmund hat seine Arbeit bereits im Hinspiel verrichtet und kann sich hier beruhigt zurücklehnen. St. Petersburg ist einfach zu schwach um hier das Wunder zu schaffen. Ich gehe aber dennoch davon aus, dass die Spieler den Zuschauern etwas für ihr Geld bieten. Die Dortmunder Abwehr ist in dieser Saison immer für ein Gegentor gut. Das deutet auf viele Tore hin.

Tipp: beide Teams erzielen mindestens ein Tor – 1,85 bwin

Bwin BonusWertungLink
50€
Bwin Erfahrungen
Besuchen