Viele würden dieses Spiel als „Not gegen Elend“ bezeichnen, aber mindestens einer Seite tut man damit Unrecht, denn was wir hier haben ist die Kombination aus dem besten Beispiel warum Teams nicht normal zum Verkauf stehen sollten wie Firmen und warum Fußball so geliebt wird. Glaubt ihr nicht? Lest selbst!

Blackburn wurde von einer indischen Investorengruppe gekauft und seitdem systematisch auseinandergenommen und zwar aus einem sehr einfachen Grund: die Investoren haben so viel Wissen über Fußball wie die meisten Politiker über Moral, nämlich gar keines. Sie feuerten nach kurzer Zeit mit Sam Allardyce einen der besten Trainer, den sie haben konnten und installierten stattdessen Steve Kean, der passend zur Vereinsführung ebenfalls ohne wirklichen Plan an die Sache herangeht und so langsam in Interviews realitätsfremd klingt.

Das Ergebnis bekommt Blackburn im Moment geliefert. Sie stehend zunehmend ganz weit unten in der Tabelle und werden im Pokal auch von Zweitligisten vorgeführt. Nun muss man auch noch ohne Nzonzi auskommen.

Swansea ist das Beispiel für ein Team mit stimmiger Atmosphäre. Man hat sich nicht verausgabt bei den Einkäufen und man hält zu seinen Wurzeln. Die Einstellung des Teams auf dem Platz stimmt immer und man hatte den Mut jungen Spielern Zeit zu geben. Ich sehe hier Swansea klar im Vorteil, sowohl offensiv als auch defensiv. Blackburn ist kein funktionierendes Team mit miserabler Führung und einem ebenso schlechten Trainer.

Tipp: Asiatisches Handicap +0,5 Swansea – 1,79 10bet