Leverkusen – Darmstadt, unter klaren Vorzeichen steigt dieses Duell im Rahmen des vierten Spieltages in der BayArena. Bayer Leverkusen hat nach zwei Auftaktsiegen zwar zuletzt beim FC Bayern München die erste Saisonniederlage kassiert, steht mit sechs Punkten aber dennoch schon wieder im vorderen Drittel. Überraschungsaufsteiger SV Darmstadt 98 hat sich bisher wacker geschlagen und noch nicht verloren. Bei drei Unentschieden warten die Lilien aber auch noch auf den ersten Sieg.

Erst dreimal standen sich beide Vereine bisher gegenüber. Nachdem Leverkusen im einzigen gemeinsamen Bundesliga-Jahr 1981/82 beide Begegnungen gewonnen hat, warfen die Lilien Bayer 1989/90 in der zweiten Runde aus dem DFB-Pokal.

Bayer Leverkusen

Aufstellung Bayer Leverkusen

Voraussichtliche Aufstellung: Leno – Hilbert, Tah, Papadopoulos, Wendell – Bender, Kramer – Bellarabi, Calhanoglu, Brandt – Kießling

Nach durchwachsener Vorbereitung hat Bayer Leverkusen die erste Pokal-Runde bei den Sportfreunden Lotte (3:0) souverän gemeistert und anschließend auch den Bundesliga-Auftakt gegen die TSG 1899 Hoffenheim (2:1) erfolgreich gestaltet. Den ersten Rückschlag im Hinspiel der Play-Offs zur Champions League bei Lazio Rom (0:1) beantwortete Bayer mit einem 1:0 bei Hannover 96 sowie einem phasenweise begeisternden 3:0 gegen Lazio Rom im Rückspiel, womit der Einzug in die Gruppenphase der Königsklasse geschafft wurde. Beim FC Bayern München war die Werkself dann allerdings vor der Länderspielpause chancenlos und verlor auch in dieser Klarheit verdient mit 0:3.

Viel dürfte Bayer-Coach Roger Schmidt im Vergleich zur Pleite in München nicht verändern. Der kurz vor Transferschluss geholte Javier Hernandez dürfte zunächst als Joker auf der Bank sitzen. Möglich ist aber, dass Julian Brandt auf dem linken Flügel den Vorzug vor dem in München blassen Admir Mehmedi erhält.

SV Darmstadt 98

Aufstellung SV Darmstadt 98

Voraussichtliche Aufstellung: Mathenia – Garics, Sulu, Caldirola, Holland – Niemeyer, Gondorf – Heller, Sailer, Rausch – Stroh-Engel

Der SV Darmstadt 98 hat die erste Pflichtaufgabe in der ersten Pokal-Runde beim TuS Erndtebrück mit 5:0 locker erfüllt und in der Folge alle Skeptiker widerlegt, die in den Lilien in der Bundesliga nur Kanonenfutter sahen. Obwohl die Mannschaft nur mit Akteuren verstärkt wurde, die bei anderen Bundesligisten oder im Ausland keine Perspektiven mehr hatten, ist es Darmstadt in den ersten drei Bundesliga-Spielen gelungen, den Gegnern dank ausgeprägter Leidenschaft und bedingungsloser Einsatzbereitschaft einigermaßen auf Augenhöhe zu begegnen. Zum Auftakt gegen Hannover 96 (2:2) war Darmstadt sogar ganz nahe am Sieg und anschließend beim FC Schalke 04 (1:1) gelang ein völlig unerwarteter Punktgewinn. Im zweiten Heimspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim war indes auch eine Menge Glück nötig, um am Ende das torlose Unentschieden über die Zeit zu bringen.

Trainer Dirk Schuster dürfte im Vergleich zum Spiel gegen Hoffenheim keine großen Veränderungen vornehmen. Denkbar ist aber, dass wie auf Schalke Mario Vrancic wieder den Vorzug vor Marco Sailer erhält und dadurch das Mittelfeld noch etwas kompakter aufgestellt wird.

Tipp

Darmstadt hat auf Schalke schon eindrucksvoll bewiesen, auch einem individuell klar besser besetzten Gegner das Leben schwer machen zu können. Allerdings wird nicht jeder starke Gegner gegen Darmstadt so umständlich agieren wie Schalke. Vielmehr ist Leverkusen mit dem riesigen Offensivpotential ohne Weiteres zuzutrauen, reihenweise Chancen zu kreieren. Insbesondere dann, wenn es die Lilien wie gegen Hoffenheim nicht schaffen, bei eigenem Ballbesitz zumindest ab und an für Entlastung zu sorgen.

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