Confed Cup: Zwei Tage nach dem „hochkarätigen“ Eröffnungsspiel zwischen Russland und Neuseeland steigt die deutsche Nationalmannschaft in Sotschi ins Turnier ein. Das Team besteht größtenteils aus jungen und unverbrauchten Gesichtern – was jedoch nicht zwingend ein Nachteil sein muss. Zumindest im Vorfeld scheint es, als habe Jogi Löw eine schlagkräftige und motivierte Truppe zusammengestellt.

 

Australien

Die letzten drei Ergebnisse: 0:4 vs. Brasilien, 3:2 vs. Saudi-Arabien, 2:0 vs. Vereinigte Arabische Emirate

Blöd gelaufen für die Aussies. Eigentlich wäre das Freundschaftsspiel gegen Brasilien eine günstige Gelegenheit gewesen, die eigene Turnierreife noch einmal unter Beweis zu stellen und mit einem guten Gefühl in den Flieger nach Russland zu steigen. Schon eine knappe Niederlage hätte hierfür genügt.

Doch stattdessen ließen sich die Australier von zugegebenermaßen bärenstarken Brasilianern an die Wand spielen. Mit den vier Gegentreffern war der bemitleidenswerte Mitch Langerak vom VFB Stuttgart zwischen den australischen Pfosten noch gut bedient. Seine Vordermänner vermochten es schlicht nicht, die offensive Wucht Brasiliens auch nur ansatzweise zu bändigen. Am anderen Ende des Feldes wiederum hing die Angriffsfraktion rund um Ingolstadts Matthew Leckie fast vollständig in der Luft.

Aus Sicht der Australier kann man daher nur hoffen, dass die richtigen Lehren aus der deftigen Pleite gezogen werden. Ansonsten dürften auch die Deutschen kurzen Prozess machen mit dem amtierenden Asia-Cup-Sieger, der trotz kontinentaler Nicht-Zugehörigkeit (aufgrund der Konkurrenzlosigkeit im ozeanischen Raum) bei den Asienmeisterschaften antritt.

 

Aufstellung Australien

Wie gewohnt wird Coach Ange Postecoglou eine Legionärstruppe auf den Rasen schicken. Zu den Säulen in der noch jungen Mannschaft zählen unter anderem Ex-Leverkusener Robbie Kruse und Routinier Tim Cahill, der bei der WM 2006 in Deutschland die ersten beiden WM-Tore einer australischen Nationalmannschaft erzielte.

Langerak – Degenez, Behich, Wright, Sainsbury – Milligan, Longo, Cahill, Kruse – Troisi, Leckie

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7,00
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Deutschland

Die letzten drei Ergebnisse: 7:0 vs. San Marino, 1:1 vs. Dönemark, 4:1 vs. Aserbaidschan

Zwischen großen Turnieren interessiert den geneigten deutschen Fußballfan so einiges – nur nicht die Partien der deutschen Nationalmannschaft. Wenn es dann auch noch gegen Fußballzwerge wie San Marion geht, kann man selbst mit einem Top-Ergebnis und einem Wagner-Hattrick nur noch wenige aus der Reserve locken. So war die abgelaufene Partie in der WM-Qualifikation das siebte DFB-Heimspiel, das nicht ausverkauft war.

Jogi Löw wird’s kaum stören. Er machte aus den jüngsten Begegnungen einen regelrechten Debütanten-Ball und gab zahlreichen Neu-Nationalspielern die Chance, sich rund 12 Monate vor der WM 2018 in Russland für eine Nominierung zu empfehlen. So verwundert es kaum, dass beim Confederations Cup mit Julian Draxler, Shkodran Mustafi und Matthias Ginter nur drei Weltmeister von 2014 mitmischen werden. Viel eher steht der deutche Auftritt im Zeichen von Spielern wie Timo Werner, Marvin Plattenhard oder Kerem Demirbay.

Die Flut an neuen Gesichtern muss nicht zwingend mit schwächeren Leistungen einhergehen. Denn anders als bei dem einen oder anderen eingefleischten DFB-Routinier darf von der heuer nominierten Rasselbande eine hochmotivierte und -konzentrierte Vorstellung erwartet werden. Es gilt schließlich, sich selbst zu beweisen. Die erste Chance dafür steht nun also gegen Australien bevor.

Aufstellung

Hier wird’s richtig schwierig. Aus der bunt zusammengewürfelten DFB-Elf eine glaubhafte Startformation zu prognostizieren, stellt mehr oder weniger ein Ding der Unmöglichkeit dar. Nicht einmal der Platz zwischen den Pfosten ist fest vergeben, auch wenn dort wohl Bernd Leno sein Können unter Beweis stellen darf. Ab der Viererkette (oder Dreierkette?) gleicht die Vorhersage jedoch eher einer Lotterie.

Leno – Hector, Ginter, Rüdiger, Kimmich – Brandt, Goretzka, Demirbay, Younes – Wagner, Werner

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1,45
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Interessante Quoten & Tipp

Auch wenn die ganz großen Namen die DFB-Elf nur vor der Röhre unterstützen werden, reist die deutsche Nationalmannschaft mit einer hochtalentierten Truppe nach Russland. Dementsprechend favorisiert werden sie im Lager der Buchmacher auch angesehen. So kommt das Team von Jogi Löw etwa bei Interwetten.com auf eine Siegquote von nur 1,45, während die Australier bei 7,00 liegen.

Insofern lohnt es sich, nach weiteren Optionen Ausschau zu halten. Das klassische Handicap beispielsweise wäre eine denkbare Variante, mit der sich die Quoten eines deutschen Sieges deutlich aufbessern ließen. Oder aber man outet sich als Sandro-Wagner-Fan und traut dem „besten deutschen Stürmer“ die nächsten Treffer zu (Quote 2,10 bei Bet3000). Zu guter Letzt verspräche auch die Kombination „Sieg + Anzahl Tore“ vernünftige Renditen. Die sicherste Geldanlage dürfte jedoch das Handicap sein.

Daher der Tipp: Sieg Deutschland Handicap 0:1 – Quote 2,20 bei Interwetten.com

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2,20
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