Das erste Grand Slam des Jahres steht vor der Tür. Ab der nächsten Woche spielen die besten Herren und Damen den ersten Grand Slam Gewinner des Jahres aus. In Australien haben die Spieler oft auch mit der großen Hitze zu kämpfen. Wer nicht top austrainiert ist, hat nicht wirklich eine Chance.

Wenn ich gleich über die Favoriten spreche, sucht man deutsche Spieler leider vergeblich. Bei den Herren gibt es die üblichen Verdächtigen wie Kohlschreiber oder Mayer. Beides sind gute Spieler, doch sie haben keine Chance solch ein Turnier zu gewinnen. Sie wirken für mich wie normale Angestellte ohne den nötigen Ehrgeiz oder Liebe zum Sport. Vielleicht schafft es einer der beiden bis ins Achtelfinale.

Dann ist da noch Tommy Haas. Auch er wird leider nicht jünger. Wenn Kohlschreiber oder Mayer dessen Motivation besitzen würden, könnte man vielleicht mit ihnen rechnen.  Leider sehe ich auch für Haas in diesem Jahr ein schnelles Ende.

Bei den Damen ist Sabine Lisicki nach ihrem Finaleinzug in Wimbledon im letzten Jahr wieder in der Versenkung verschwunden. Sie kann an einem guten Tag die besten der Welt schlagen, doch ihr Spiel ist zu inkonstant. Andrea Petkovic hat mehr mit den eigenen Verletzungen als den Gegnern zu kämpfen.

Auch bei Angelique Kerber sehe ich wenig Hoffnung. Vor eins, zwei Jahren dachte man noch, dass sie sich in den Top 5 festbeißen wird, doch in den letzten Monaten blieben die Erfolge aus. Ihr traue ich im Idealfall das Viertelfinale zu. Kommen wir also zu den Favoriten.

Damen

Bei den Frauen dreht sich alles um Serena Williams. Sie ist der klare Favorit auf den Titel. Dahinter haben eigentlich nur Viktoria Azarenka und Maria Sharapova eine Chance ihr den Titel zu entreißen. Zwar sind auch Spielerinnen wie Na Li oder Jelena Jankovic durchaus gefährlich, doch eine Serena können sie nicht schlagen.

Vor einigen Tagen kam es in Brisbane bereits zu einem Aufeinandertreffen der Weltelite. Williams gewann das Turnier im Finale gegen Azarenka in zwei hart umkämpften Sätzen. Das hat uns gezeigt, dass sie schon zu Beginn der Saison voll da ist. Dass Serena in Australien dennoch nicht unbesiegbar ist haben wir im letzten Jahr gesehen. Damals unterlag sie im Viertelfinale Sloane Stephens.

Es liegt dennoch nur an ihr, wer dieses Turnier gewinnt. Sollte sie fehlerfrei spielen, kann sie niemand schlagen. Azarenka ist der Titelverteidiger. Im letzten Jahr besiegte sie Na Li im Finale mit 4:6, 6:4 und 6:3. Sie ist auch sehr gut in diese Saison gestartet. Zwar brauchte sie in Brisbane einige Male den entscheidenden dritten Satz, doch am Ende stand sie im Finale und unterlag dort nur denkbar knapp.

Maria Sharapova lebt eigentlich nur von ihrem Namen. Die Russin neigt oft dazu leichtsinnige Fehler zu machen. Diese kann sie durch ihr druckvolles Spiel zwar noch gegen die schwächeren Gegner ausgleichen, doch gegen eine Serena Williams hat sie so keine Chance. Trotzdem hat auch sie für mich die Möglichkeit den Titel zu gewinnen. Sollten Azarenka oder Williams doch früher ausscheiden, ist sie da. Sollte ihr in ihrer langen Karriere doch noch DAS perfekte Match gelingen, hat sie auch eine Chance Azarenka und Williams zu besiegen.

Fazit: Man kann es drehen und wenden wie man will. Bei den Frauen kann eigentlich nur eine Dame den Titel holen. Serena hat sicherlich aus den Fehlern vom letzten Jahr gelernt. Sie will diesen Titel unbedingt gewinnen. Bereits zu Beginn der Saison präsentiert sie sich in grandioser Form.

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Herren

Hier sieht die Sache schon etwas spannender aus, dennoch gibt es für mich einen klaren Favoriten und dieser heißt Novak Djokovic. Man konnte ihm in diesem Jahr erst einmal bewundern. Er gewann ein Einladungsturnier im nahen Osten im Finale gegen David Ferrer. Man bekommt den Eindruck, dass er seine Form vom Ende des letzten Jahres nach 2014 gerettet hat. Ich erkläre ihn außerdem zum Favoriten, da mich die anderen Stars in dieser noch jungen Saison bisher nicht überzeugt haben.

Mit Boris Becker hat er einen neuen Trainer an seiner Seite. Wie der gute alte Boris ihn noch besser machen will bleibt abzuwarten. Das wird man sicherlich erst in einigen Monaten beurteilen können.

Normalerweise würde ich Andy Murray als seinen härtesten Gegner auf diesem Belag sehen. Der Schotte hatte ein sensationelles 2013 mit dem Erfolg in Wimbledon. Im letzten Jahr kam er bei den Australian Open bis ins Finale, wo er dann Djokovic unterlag. Murray war allerdings durch eine Rückenverletzung lange außer Gefecht und kämpft sich erst langsam wieder ran. Vor einigen Tagen gab es für ihn eine Niederlage gegen Florian Mayer. Das würde ihm in einem Top Zustand nicht passieren. Murray ist leider noch nicht fit genug um  das Turnier zu gewinnen.

Rafael Nadal ist daher der härteste Gegner für den Serben. Der Spanier konnte in diesem Jahr bereits ein Turnier in Katar gewinnen. Man sollte aber einen genaueren Blick auf seine Spiele bei diesem Turnier werfen. In der zweiten Runde quälte er sich gegen Tobias Kamke zu einem 6:3, 6:7 und 6:3. Auch im Halbfinale musste er gegen den unbekannten Deutschen Gojowczyk über die volle Distanz und im Finale gewann er gegen Monfils wieder nur mit 6:1, 6:7 und 6:2. Das zeigt uns zwar, dass er sein Kämpferherz nicht verloren hat, doch in Bestform ist er bei weitem noch nicht. Bei einem Turnier wie den Australian Open kann er es sich nicht erlauben, in jeder Partie über fünf Sätze zu gehen. Dann wäre auch bei dem Konditionswunder Nadal schnell der Ofen aus.

Dahinter haben wir noch David Ferrer, Roger Federer, Juan Martin del Potro und Jo – Wilfried Tsonga mit einer kleinen Außenseiter Chance das Turnier zu gewinnen. Ferrer hat in diesem Jahr zwar schon Nadal geschlagen, doch seine Spiele auf dem von ihm ungeliebten Belag lassen mich nicht erzittern.

Federer kam beim Turnier in Brisbane bis ins Finale. Dort unterlag er Leyton Hewitt. Mit Stefan Edberg hat auch er einen neuen Trainer an seiner Seite. Dennoch sehe ich kaum eine Chance für den Schweizer dieses Turnier zu gewinnen. Er wird leider nicht jünger.

Del Potro sowie Tsonga können zwar an einem Tag wirklich jeden Gegner besiegen, doch bei einem Turnier welches über zwei Wochen geht, sieht das schon ein wenig anders aus. Sollte Del Potro jedoch die ersten Runden überstehen, könnte er bei einer guten Auslosung sicherlich sehr gefährlich werden. Er hatte Djokovic im letzten Jahr einige Male nah an einer Niederlage. Neben Nadal ist er für mich der wirklich einzige ernstzunehmende Gegner für den “Joker”.

Vielleicht erleben wir aber auch ein kleines Wunder. Publikumsliebling Leyton Hewitt befindet sich derzeit in seinem wohl fünften Frühling. Wäre das nicht eine tolle Geschichte seine grandiose Karriere mit einem Sieg bei seinem Lieblingsturnier zu beenden? Haltet mal ein Auge auf ihn. Einen kleinen Einsatz ist es sicher wert.

Fazit: Federer und Nadal müssten sich schon erheblich steigern wenn sie Djokovic in Gefahr bringen wollen. Für mich geht der Titel nur über ihn. Murray ist leider noch nicht fit genug um dieses Turnier zu gewinnen. In Zukunft muss man aber wieder mit ihm rechnen.

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