Der Traum geht in die nächste Runde. Während sich David Ferrer in seinem Viertelfinale keine Blöße gab spricht beim Turnier in Hamburg jeder nur über den jungen Alexander Zverev. Kann er auf dem Weg in sein erstes Finale auch den großen Ferrer besiegen? Die beiden Halbfinal Spiele in Hamburg am Rothenbaum stehen auf dem Plan. Wer hat die besten Chancen auf das Finale? Finden wir es heraus.

David Ferrer – Alexander Zverev

Als es darauf ankam zeigte Ferrer dann doch sein bestes Tennis. Im Viertelfinale ließ er seinem Landsmann Andujar überhaupt keine Chance. Das war nach den zuvor schwachen Leistungen nicht unbedingt so zu erwarten. Der mittlerweile 32 jährige holte in dieser Saison bisher erst einen Titel. Bei den Australian Open reichte es zwar auch für das Viertelfinale, doch die Ansprüche an ihn sind in den letzten Jahren gestiegen. Bei seinem Lieblingsturnier den French Open kam ebenfalls das Aus in der Runde der letzten Acht. In Hamburg will er sich nun den zweiten Titel holen. Die Chancen darauf stehen nicht unbedingt schlecht.

Mit seinem Gegner im Halbfinale konnte man nicht rechnen. Alexander Zverev steht derzeit auf Platz 285 in der Weltrangliste und kam nur dank einer Wildcard überhaupt zu einem Einsatz bei seinem Heimturnier. Diese Freikarte hat er mit unglaublichen Leistungen mehr als zurück bezahlt. Zverev ist eigentlich auf der Challenger Tour zu Hause, doch das muss nicht mehr lange der Fall sein. Sein letzter Gegner, Tobias Kamke, sieht in ihm einen Top 50 Spieler. Er hat schon jetzt mehr gewonnen als man erwarten konnte. In seiner noch jungen Karriere steht er nun vor der größten Herausforderung überhaupt.

Tipp

Zverev hat bisher unglaubliches Tennis gespielt. Gegen Kamke brauchte er eine Weile um seine Nerven in den Griff zu bekommen. Nun wartet aber nochmal eine ganz andere Herausforderung auf ihn. Ferrer ist einer der besten Sandplatzspieler aller Zeiten. Ich kann hier beim besten Willen nicht erkennen, wie Zverev Ferrer stoppen sollte. Wenn Ferrer das spielt was er kann, wird es ein schnelles Ende geben.

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Leonardo Mayer – Philipp Kohlschreiber

Der Argentinier Leonardo Mayer ist bei diesem Turnier noch ohne Satzverlust. Dabei darf man allerdings nicht vergessen, dass er noch nicht gegen die stärksten Spieler ran musste. In der letzten Runde hatte er mit Dusan Lajovic nur im zweiten Satz kleine Schwierigkeiten. Mayer liegt derzeit auf Rang 46 der Weltrangliste. In diesem Jahr ließ er in Wimbledon aufhorchen. In dem von ihm nicht gerade beliebten Grasbelag kam er immerhin bis ins Achtelfinale. Dort unterlag er dann Grigor Dimitrov in drei Sätzen. Trotz dieser tollen Leistung liegt seine wahre Stärke auf diesem Belag.

Sein Gegner ist bisher nur so durch das Turnier gerast. Philipp Kohlschreiber hat sich für seine Niederlage in Stuttgart gegen Lukas Rosol eindrucksvoll revanchiert. Kohlschreiber hatte mit dem unbequemen Tschechen wenig Probleme. Es kann demzufolge noch immer zum Traumfinale kommen. Beide Spieler standen sich bisher drei Mal gegenüber. Dabei konnte Kohlschreiber ein Spiel gewinnen, dass andere gewann der Argentinier und einmal profitierte der Deutsche von einer Aufgabe von Mayer. Er hat hier sicherlich das Publikum im Rücken und ist der klare Favorit.

Tipp

Für mich kann es in diesem Duell nur einen Sieger geben. Obwohl Leonardo Mayer bisher sehr stark spielte, hatte er es noch nicht mit einem Gegner wie Kohlschreiber zu tun. Der Deutsche wird hier voll motiviert zur Sache gehen und sich den Einzug ins Finale nicht nehmen lassen. Ich gehe jedoch davon aus, dass es knapper wird als in den vergangenen Runden.

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