• Spiel 1: WAS – ATL 114-107
  • Spiel 2: WAS – ATL 109-101
  • Stand: 2-0 Washington Wizards

Nachdem es in Spiel 1 hart zur Sache ging, war klar, dass beim zweiten Spiel zwischen den Washington Wizards und den Atlanta Hawks ein genauerer Blick auf die Schiedsrichter erlaubt war. Dieser sollte sich auch als berechtigt erweisen, wurden insgesamt 55 Fouls gepfiffen und gingen beide Teams zusammen 71 mal an die Freiwurflinie. Am Ende stellten sich die Wizards scheinbar besser darauf ein und gewannen das Spiel, obwohl sie häufiger foulten und seltener an die Freiwurflinie gingen.

Die Schiedsrichter waren also diesmal nicht der Grund, warum die Wizards das Spiel mit 109-101 gewinnen konnten, viel mehr waren es die starken Leistungen von Bradley Beal und John Wall, die 20 der letzten 21 Punkte der Wizards erzielen konnten. Mit 32 Punkten von Wall und 31 Punkten von Beal, gingen die beiden Guards also mit gutem Beispiel voran und führten ihr Team so zum Sieg.

Obwohl das Spiel insgesamt etwas besser für Washington anfing, erkämpften sich die Hawks zum Ende des ersten Viertels eine Führung. Die Wizards hielten aber an ihrer Drangphase fest, erkämpften sich die Führung zurück und entschieden das zweite Viertel klar für sich, sodass sie mit acht Punkten Vorsprung in die Pause gehen konnten. In der Halbzeitpause schien jedoch Atlanta-Coach Budenholzer die besseren Worte gefunden zu haben. Atlanta spielte nun besser und nach sieben Minuten in Viertel Nummer 3, hatten sie das Spiel ausgeglichen. Bis zum Ende des Viertels bauten sie sogar die Führung auf vier Punkte aus und hatten plötzlich die Chance das Spiel zu gewinnen.

Sechs Minuten vor dem Ende des Spiels stand es dann 89-88 für Atlanta und das Spiel war ausgeglichen. Nun schalteten jedoch Wall und Beal einen Gang höher und egal ob von der Dreierlinie, in der Zone oder von der Freiwurflinie, Washingtons Guard-Duo wusste zu scoren und als Beal 38 Sekunden vor dem Ende den Dreier zum 106-98 traf, war das Spiel entschieden. In einem kleinlich gepfiffenen Spiel waren die Wizards eigentlich über das gesamte Spiel die etwas stärkere und dominantere Mannschaft. Zudem wussten die beiden Topspieler zu überzeugen und damit auch die schwachen Leistungen von Morris, Porter und Oubre wett zu machen, die gemeinsam nur auf acht Punkte kamen.

Auf Seiten der Hawks war Paul Millsap mit 27 Punkten der gefährlichste Mann und auch Dennis Schröder konnte mit 23 Zählern überzeugen. Dwight Howard kam heute kaum zum Zug, spielte nur 20 Minuten und kam auf gerade mal 6 Punkte und 7 Rebounds. Er wird sich also steigern müssen, wenn die Hawks die Serie in eigener Halle nochmal spannend machen wollen.

Aussicht Spiel 3

Eigentlich ist noch nicht viel passiert, erfüllten die Wizards mit den beiden Heimsiegen nur ihre Pflicht. Dadurch ist der Druck jetzt allerdings bei Atlanta, spielen sie nun zwei mal in Folge vor den eigenen Fans und müssen sie gewinnen, damit sich der Rückstand nicht noch weiter vergrößert.

Eine Option könnte Small-Ball sein, da Coach Budenholzer und Paul Millsap nach Spiel 2 meinten das Gefühl zu haben, dass sie mit einer kleineren Aufstellung besser gegen die Wizards zu recht kamen. Ein Nachteil für Dwight Howard, der nach dem schwachen Auftritt in Spiel 2 sehr genervt wirkte. Doch Howard lieferte keine gute Leistung ab und agierte grundsätzlich eher unglücklich. Howard Präsenz würde unter dem Korb natürlich fehlen, doch dafür kamen die Wizards defensiv mit der kleineren Aufstellung von Atlanta nicht so gut klar. Sicher wird Budenholzer auch in Spiel 3 weiter auf eine kleinere Aufstellung setzen um die Vorteile weiter auszuspielen.

Trotzdem bleibt dann das Problem für die Hawks, dass sie John Wall und Bradley Beal nicht gut kontrollieren konnten und eine Absicherung unter dem Korb fehlt. Beide genießen das Vertrauen ihres Teams und haben das nötige Selbstvertrauen um ein Spiel wie in Spiel 2 zu entscheiden. Fakt bleibt jedoch, dass keines der Teams sich positiv oder negativ absetzen konnte. Die Vorteile sind bei Washington, machten sie durch die Ergebnisse einen etwas gefestigteren Eindruck, doch die Hawks hatten ihre Chancen, blieben nur nicht bis zum Ende konzentriert genug.

Da ich nicht glaube, dass die Wizards die Serie sweepen, denke ich, dass die Hawks zumindest eines der Heimspiele gewinnen. Um sich selbst noch Hoffnungen offen zu halten, sollten sie es heute tun, weshalb mein Tipp auf die Hawks geht, die zwar insgesamt etwas schwächer scheinen, aber nicht zu unterschätzen sind, wie sie in der regulären Saison schon zu oft beweisen konnten.

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