Die Atlanta Hawks und die Detroit Pistons treffen in dieser Saison zum zweiten mal aufeinander. Mit 121-85 konnten die Pistons das erste Spiel in Atlanta gewinnen und damit einen klaren Sieg einfahren. Doch beim Vergleich der Bilanzen fällt auf, dass dieser Sieg wenig Wert ist, da die Pistons noch etwas schlechter als die Hawks da stehen.

Detroit Pistons

Beide Teams hinken nämlich ihren eigenen Ansprüchen hinterher. Andre Drummond, im letzten Jahr noch als einer der stärksten Big-Man der Liga gefeiert, machte nicht den erhofften Leistungssprung und bleibt häufig blass. Andere große Spieler wie Cousins, Embiid, Towns oder Porzingis spielen sich eher in den Vordergrund und auch deswegen, verlor Detroit bereits 19 Spiele.

Glücklicherweise hat dies in der Eastern Conference aber relativ wenig zu bedeuten. Zusammen mit den Magic, belegt Detroit derzeit die Plätze 11 und 12, doch bis zu Platz 3 hat man gerade einmal 5 Spiele Rückstand und eine kurze Siegesserie kann die Tabelle gehörig durcheinanderbringen.

Dazu ist von den Pistons aber Leistung gefordert, in etwa so wie bei ihren Spielen zuletzt gegen die Warriors und Cavaliers. Während sie gegen die Warriors trotzdem mit 113-119 verloren, aber eine tolle Leistung zeigten, wurde die ähnlich starke Leistung eine Nacht später gegen die Cavs belohnt. Mit 106-90 sorgten sie für einen Überraschungssieg und einen zufriedenen Trainer.

Leider hatten sie wenig von der Freude, kam es zwei Nächte später wieder zu einem Leistungseinbruch und einer 94-119 Niederlage gegen die Milwaukee Bucks. Coach van Gundy stellte sich nach der Pleite selbst in Frage und war sichtlich bedient. Es läuft also nicht gut für die Pistons, verloren sie acht der letzten elf Spiele. Zudem verloren sie sieben dieser acht Spiele, mit mindestens zehn Punkten Unterschied.

Atlanta Hawks

Nun könnte man meinen, dass die schlechte Form der Pistons die große Chance bzw. den sicheren Sieg für Atlanta bedeutet. Doch auch hier muss man vorsichtig sein, trügt die ausgeglichene Bilanz ein wenig über die derzeitigen Probleme von Atlanta hinweg. Zunächst gewannen die Hawks bekanntermaßen 9 von 11 Spielen und standen an der Spitze der Eastern Conference.

Es folgte jedoch ein Einbruch und sie verloren anschließend zehn on elf Spielen. Seitdem konnten sie zwar wieder sechs von zehn gewinnen, doch Kontinuität sieht anders aus. Seit dem 9.12. wechseln sich Sieg und Niederlage ab und selbst wenn sie mit 120-131 gegen Orlando verloren, konnten sie im folgenden Spiel den Schalter umlegen und mit 125-121 gegen Toronto gewinnen.

Ein weiteres Beispiel für das Auf und Ab von Atlanta war der 110-108 Sieg über die Oklahoma City Thunder und die zwei Tage später folgende Niederlage mit 84-92 gegen die Minnesota Timberwolves. Immerhin gewannen sie das letzte Spiele in der Verlängerung mit 102-98 gegen die Knicks. Dabei konnten sie sich vor allem bei Dennis Schröder bedanken, der mit 27 Punkten und wichtigen Aktionen zum Ende des Spiels überzeugen konnte.

Ob sie diese Leistung auch ins letzte Spiel des Jahres 2016 übertragen können, darf nach den letzten Spielen jedoch angezweifelt werden.

Tipp

Atlantas Heimbilanz ist ein wenig besser (8-7) als die Auswärtsbilanz der Pistons (6-11). Denkt man jedoch an das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams, bei dem sich die Pistons mit 36 Punkten Unterschied in Atlanta durchsetzen konnten, haben die Bilanzen aber wenig zu sagen. Sicher ist jedoch, dass die Hawks den Blowout nicht vergessen haben und alles dafür tun werden, sich zu revanchieren. Da die Pistons zudem formschwach sind, werden sich heute die Hawks durchsetzen, die ihren Formkrise zumindest ansatzweise in den Griff bekommen haben.

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Player to watch: Dennis Schröder

Symptomatisch für den Stellenwert von Dennis Schröder waren die letzten beiden Angriffe der Hawks im Spiel gegen die Knicks. Zweimal bekam Schröder den Ball uns sollte kreieren und vor allem der zweite Versuch verfehlte sein Ziel und den damit verbundenen Sieg der Hawks nur denkbar knapp. Auch ansonsten schreitet seine Entwicklung mit Riesenschritten voran. Im Dezember kommt er bereits auf über 20 Punkte pro Spiel und so sollte er auch heute seinen Schnitt mit 18 Punkten problemlos erreichen.

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