Roma – Juve, zu etwas ungewohnter Zeit am Montagabend steigt das Top-Spiel der Serie A, was daran liegt, dass beide Teams international gefordert waren und ausreichend Zeit zur Regenaration erhalten erhalten sollten. Für den zweitplatzierten AS Rom ist es angesichts von neun Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Juventus Turin wohl schon die letzte Chance, im Titelkampf zumindest noch für ein wenig Spannung zu sorgen. Juventus hätte hingegen nichts dagegen, sich nach einer möglichen Vorentscheidung voll auf die anderen Aufgaben zu konzentrieren, die in den kommenden Wochen mit dem Halbfinale der Coppa Italia sowie dem Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League warten.

Die Partie ist fraglos einer der Klassiker der Serie A und geht in ihre 164. Auflage. Bislang kommt Juventus auf 78 Siege, während es die Roma bei 48 Remis nur auf 37 Siege bringt. 29 seiner Niederlagen kassierte Juventus in Rom, wo die Alte Dame ihrerseits bei 27 Remis nur 25-mal am Ende jubeln durfte.

AS Rom

Der AS Rom hat im neuen Jahr zwar nur eines von elf Spielen verloren, doch richtig rund läuft es dennoch nicht. Während ein 0:2 gegen den AC Florenz das Aus im Viertelfinale der Coppa Italia bedeutete, gelang in der Europa League gegen Feyenoord Rotterdam (1:1 und 2:1) der Einzug ins Achtelfinale, doch in der Liga ist es der Mannschaft von Trainer Rudi Garcia nicht gelungen, den zweiten Platz zu zementieren. Grund dafür sind zu viele Unentschieden. Bei nur zwei Siegen in der Serie A nach Weihnachten teilte die Roma schon achtmal die Punkte und das unter anderem gegen Gegner wie den FC Empoli und den FC Parma, die gegen ein echtes Spitzenteam eigentlich keine Chance haben dürften. Auch das jüngste 1:1 bei Hellas Verona stellte nicht zufrieden, sodass sich auch beim Anhang immer mehr Unmut und Angst, die Champions-League-Teilnahme noch zu verspielen, breit macht.

Mit Maicon, Kevin Strootmann, Leandro Castan, Victor Ibarbo und Federico Balzaretti stehen gegen Juventus fünf schon länger fehlende Akteure mit Stammplatzpotential nicht zur Verfügung.

Aufstellung AS Rom

Voraussichtliche Aufstellung: de Sanctis – Florenzi, Manolas, Astori, Cole – Nainggolan, Keita, Pjanic – Ljajic, Totti, Gervinho

Juventus Turin

Aufstellung Juventus Turin

Juventus Turin spielt schon die gesamte Saison über mit bemerkenswerter Konstanz auf höchstem (italienischem) Niveau und dominiert die Serie A nicht von ungefähr nach Belieben. Klammert man die nach Elfmeterschießen verlorene Supercoppa gegen den SSC Neapel kurz vor Weihnachten einmal aus, ist die Mannschaft von Trainer Massimiliano Allegri seit mittlerweile 21 Pflichtspielen ungeschlagen. Im neuen Jahr gelang so mit Siegen gegen Hellas Verona (6:1) und beim FC Parma (1:0) der Einzug ins Halbfinale der Coppa Italia, während mit dem 2:1 im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League am vergangenen Dienstag eine zumindest ordentliche Grundlage für das Rückspiel gelegt wurde. In der Serie A stehen für Juventus nach der zweiwöchigen Weihnachtspause neben sechs Siegen zwar auch drei Unentschieden in der Bilanz, doch um den klaren Vorsprung auf die Roma zu wahren bzw. sogar noch auszubauen reichten auch die drei Punkteteilungen gegen Inter Mailand (1:1), bei Udinese Calcio (0:0) und beim AC Cesena (2:2) aus.

Verzichten muss Coach Allegri in Rom indes auf Spielmacher Andrea Pirlo, der gegen Dortmund mit einer Wadenverletzung ausschied. Außerdem nicht dabei sind die schon länger fehlenden Luca Marrone, Kwadwo Asamoah und Romulo, während Paul Pogba trotz Oberschenkelproblemen wohl spielen kann.

Voraussichtliche Aufstellung: Buffon – Lichtsteiner,Bonucci, Chiellini, Evra – Pogba, Marchisio, Vidal – Pereyra – Tevez, Morata

Tipp

Der Spannung wegen wäre es zwar wünschenswert, dass die Roma Juventus ein Bein stellt, doch ist ein Heimsieg der Hauptstädter mit Blick auf die Formkurven beider Mannschaften nicht sonderlich wahrscheinlich.

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