Endlich! Die Sommerpause findet am Wochenende ihr absolutes Ende mit dem Beginn der nationalen Meisterschaften. Auf der Insel steigt das Eröffnungsspiel zwischen Arsenal London und Leicester City, zwei Teams, die nach der vergangenen Saison etwas gutzumachen haben. Die Gunners haben damit sogar schon begonnen. Wohin geht die Reise für die Teams?

Arsenal London

Es kann nur besser werden. So oder so ähnlich dürfte aktuell die Devise lauten beim FC Arsenal. Hinter den Gunners liegt eine ereignisreiche Saison mit einigen Höhen und vielen, vielen Tiefen. Das hundsmiserable Abschneiden in der Liga (Rang 6, schlechteste Platzierung seit knapp zehn Jahren) konnte auch nicht durch den abschließenden Pokalsieg wettgemacht werden.

Die Sommerpause schließlich war zunächst geprägt von der Wenger-Frage: Geht er? Bleibt er? Wer würde kommen, wenn? Der Franzose, mit 20 Jahren Amtszeit der mit Abstand dienstälteste Premier-League-Coach, konnte die Verantwortlichen schlussendlich erneut von seinem Verbleib überzeugen, steht nun jedoch vor einer wegweisenden Spielzeit – wie auch die gesamte Mannschaft.

Der Sommer verlief abgesehen von einer Ausnahme Arsenal-typisch. Während der Rest der Liga hektisch wie auf dem Basar die Scheckbücher zückte, blieb Arsene Wenger erneut nahezu stoisch untätig. Allerdings hatte er auch nur ein großes Ziel, um das er sich umso mehr bemühte: Alexandre Lacazette konnte verpflichtet werden, womit den Gunners endlich wieder eine Transfer von Weltklasse-Format gelungen ist. Daneben wurde lediglich Ex-Schalker Sead Kolasinac verpflichtet.

Stichwort Kolasinac: Der Deutsch-Bosnier wusste bei seinem Pflichtspiel-Debüt zweifellos zu gefallen und warf sich, wie man es aus Schalker Spielen kennt, furchtlos in alles, was nach gegnerischen Beinen aussah. Wichtiger noch: Per Kopf besorgte er kurz vor Spielende den Ausgleich für seine Farben. Der Supercup-Sieg gegen Chelsea geht damit zu großen Teilen auf Kolasinacs Kappe.

Doch auch der Rest des Teams zeigte bereits vielversprechende Ansätze. Obwohl Größen wie Özil oder Mustafi noch verletzt fehlten, scheint das Team alles in allem gewappnet für die neue Spielzeit.

Aufstellung Arsenal London

Die Verletzungssorgen aus der Vorsaison haben kaum nachgelassen. Wichtige Akteure wie Santi Cazorla, Gabriel Paulista oder Francis Coquelin fallen nach wie vor aus, hinzu kommen kleinere Blessuren und Infekte bei Mesut Özil, Alexis Sanchez, Per Mertesacker und Joel Campbell. Wer von ihnen sich noch rechtzeitig fitmelden wird, ist aktuell nicht absehbar.

Cech – Kolasinac, Mustafi, Koscielny, Bellerin – Xhaka, Ramsey, Elneny – Özil, Walcott, Lacazette

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Leicester City

Wenn der FC Arsenal schon eine Saison zum Vergessen erlebte, was war dann bitte bei Leicester City los? Als amtierender Meister legten die Foxes einen beispiellosen Absturz hin und fingen sich gerade noch rechtzeitig, sodass die Spielzeit 2016/17 auf dem 12. Platz abschlossen.

Die Euphorie rund um die Meistertruppe verflog spätestens mit der Entlassung von Erfolgscoach Ranieri, nun muss Leicester zeigen, ob die Meistersaison tatsächlich nur ein Ausrutscher war, oder ob sie zumindest in der Nähe der oberen Tabellenplätze Ansprüche anmelden dürfen.

Das Auftaktprogramm dürfte diese Frage relativ flott beantworten mit Arsenal, United (3. Spieltag) und Chelsea (4. Spieltag) trifft Leicester in den ersten vier Saisonspielen direkt auf drei Topteams. Man kann nur hoffen, dass Coach Craig Shakespeare seine Elf darauf vorbereitet hat.

Immerhin konnte im Sommer nachgerüstet werden, ohne nennenswerte Verluste einzufahren. Mit Kelehi Iheanacho kommt aus Manchester ein weiterer dynamischer Torjäger, mit Vicente Iborra ein erfahrener Mittelfeldlegionär. Hinzu kommen Harry Maguirer, Eldin Jakupovic und George Thomas, die jedoch eher die Breite des Kaders stärken werden.

Aufstellung Leicester City

Ähnlich wie die Gunners muss auch Leicester City auf gleich mehrere etablierte Kräfte verzichten. Mit Wes Morgan und Robert Huth fällt die etatmäßige Innenverteidigung aller Voraussicht nach komplett aus, hinzu kommen Ben Hamer, Nampalys Mendy und vermutlich auch der angeschlagene Iborra. Daraus ergibt sich voraussichtlich folgende Formation.

Schmeichel – Fuchs, Maguire, Simpson, Chilwell – Drinkwater, Iborra, Albrighton – Mahrez, Iheanacho, Vardy

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Interessante Quoten & Tipp

Die Buchmacher sehen den FC Arsenal als klaren Favoriten im Eröffnungsspiel der Premier League. So liegen die Quoten für einen Gunnerssieg bei 1,50 oder darunter, während Leicester auf rund 6,50 kommt.

Diese deutliche Einschätzung ist grundsätzlich nachvollziehbar. Arsenal hat von zwei im vergangenen Jahr schlechten Teams die weniger schlechte Saison gespielt. Sie haben die besseren Einzelspieler. Und sie konnten im Supercup bereits kräftig Selbstvertrauen tanken. Es wird viel davon abhängen, ob Sanchez und Özil auf dem Rasen stehen werden, doch letztlich war das auch gegen Chelsea nicht der Fall. Und wer Chelsea schlagen kann, wird auch gegen Leicester gute Karten haben.

Um die Quoten ins akzeptable Maß zu erheben, empfehlen wir eine Wettkombination. Arsenal wird gewinnen, allerdings werden die Gunners die Null nicht halten können. Mahrez, Vardy & Iheanacho ist eine der klangvollsten Dreiherreihen der Liga, was die nicht immer patzerfreie Arsenal-Elf beim Heimdebüt ordentlich ins Schwitzen bringen wird. Umgekehrt reicht die dezimierte Hintermannschaft Leicesters nicht einmal ansatzweise aus, um eine Niederlage zu vermeiden. Diese beiden Umstände lassen eine durchaus lukrative Option durchblicken.

Unsere Prognose: Sieg Arsenal & beide Teams treffen – Quote 3,00 bei WilliamHill.com

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