Bielefeld – Heidenheim, Vorletzter gegen Dritter und doch sind die Rollen im Vorfeld nicht wirklich klar verteilt. Auf der einen Seite hat Arminia Bielefeld zwei der letzten drei Pflichtspiele gewonnen und damit deutlich gemacht, durchaus das Zeug zum Klassenerhalt zu haben. Und auf der anderen Seite gewann der 1. FC Heidenheim nur die letzte der vergangenen vier Partien, wobei die Leistung des Clubs auf der Ostalb im dritten Zweitliga-Jahr der Vereinsgeschichte aber gar nicht hoch genug bewertet werden kann.

Beide Vereine standen sich bisher sechsmal gegenüber, zunächst von 2011 bis 2013 in der 3. Liga und dann vorige Saison in Liga zwei. Heidenheim hat dabei mit vier Siegen, einem Remis und nur einer Niederlage die bessere Bilanz vorzuweisen. In Bielefeld ist die Statistik mit jeweils einem Sieg sowie einem Unentschieden ausgeglichen.

Arminia Bielefeld

Der kurzfristige Abgang von Trainer Norbert Meier kurz vor dem Trainingsauftakt hat bei Arminia Bielefeld einiges durcheinander gebracht, doch mit der Verpflichtung von Rüdiger Rehm als neuem Coach fühlten sich die Ostwestfalen durchaus gut aufgestellt. Nach nur fünf Punkten und keinem einzigen Sieg aus den ersten zehn Spielen musste Rehm aber schon wieder gehen. Unter Interimscoach Carsten Rump ging es danach gleich aufwärts.

Im DFB-Pokal bei Dynamo Dresden sowie am elften Spieltag gegen den SV Sandhausen gelangen zwei wichtige 1:0-Siege. Und auch beim VfB Stuttgart verkaufte sich die Arminia teuer, unterlag bei einem individuell einfach besser besetzten Gegner aber mit 1:3. Nach wochenlang erfolgloser Suche wurde nun am Dienstag, drei Tage vor dem Spiel gegen Heidenheim, Jürgen Kramny als neuer Trainer vorgestellt, der den Klassenerhalt schaffen soll.

Nachdem Christoph Hemlein und Christopher Nöthe, die im Normalfall im 4-2-3-1 die Flügelzange bilden, schon länger verletzungsbedingt fehlen, muss gegen Heidenheim auch Kapitän Fabian Klos gesperrt passen, sodass nahezu die gesamte Offensivabteilung nicht zur Verfügung steht. Im Defensivbereich sind dagegen alle Mann an Bord

Aufstellung Arminia Bielefeld

Voraussichtliche Aufstellung: Hesl – Görlitz, Behrendt, Börner, Schuppan – Junglas, Schütz – Voglsammer, Prietl, Hartherz – Putaro

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1. FC Heidenheim

Mit vier Punkten aus den ersten vier Spielen hat der 1. FC Heidenheim einen soliden Saisonstart hingelegt und ist danach sieben Begegnungen hintereinander ohne Niederlage geblieben. Zunächst gelangen beim VfB Stuttgart (2:1) und gegen Fortuna Düsseldorf (2:0) zwei Siege, bevor danach zwischen Unentschieden beim SV Sandhausen (0:0), gegen Eintracht Braunschweig (1:1) und Dynamo Dresden (0:0) weitere Dreier gegen den 1. FC Kaiserslautern (3:0) und bei der SpVgg Greuther Fürth (2:0) eingefahren wurden.

Nach dem eher schmeichelhaften 0:0 gegen Dresden riss aber im DFB-Pokal gegen den VfL Wolfsburg (0:1) die Erfolgsserie und danach wurde auch in der Liga beim VfL Bochum (1:2) verloren. Die Reaktion auf diese erst zweite Niederlagen im zwölften Ligaspiel fiel mit einem 2:1 gegen den Karlsruher SC aber wieder überzeugend aus.

Bis auf den Langzeitverletzten Kevin Kraus und den ebenfalls noch nicht wieder fitten Top-Scorer Tim Kleindienst hat Trainer Frank Schmidt alle Mann an Bord. Große Veränderungen dürfte es im Vergleich zum Sieg gegen den KSC nicht geben.

Aufstellung 1. FC Heidenheim

Voraussichtliche Aufstellung: Müller – Strauß, Wittek, Beermann, Feick – Titsch-Rivero, Griesbeck – Skarke, Thomalla, Schnatterer – Verhoek

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Tipp

Nachdem sich die Arminia schon in den letzten Spielen deutlich verbessert präsentiert hat, ist gut möglich, dass der neue Trainer nochmals für einen Schub sorgt. Heidenheim ist in den vergangenen Wochen jedenfalls nur bedingt so aufgetreten wie ein Tabellendritter und scheint für eine konzentrierte Bielefelder Mannschaft nicht unschlagbar.

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