Unser Tipp & Quote: Sieg Frankreich

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Das zweite Halbfinale der Basketball-WM 2019 bestreiten zwei Teams, die man vor Beginn der Viertelfinals nicht unbedingt im Halbfinale erwartet hatte. Denn sowohl die Argentinier aber vor allem auch die Franzosen hatten für die Experten nur geringe Chancen auf ein Weiterkommen und gingen als Außenseiter in ihre Spiele gegen die Serben und Amerikaner.

Doch gutes Teamspiel, sicheres und zielstrebiges Auftreten in den letzten Minuten und eine gute Defensiven, die ihre jeweiligen Gegner zu einigen Fehlern zwangen, sorgten dafür, dass die vermeintlichen Underdogs nun um den Einzug ins Finale kämpfen.

Während beide Teams aufgrund ihrer NBA-Legionäre bereits in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten zu den besten Teams der Welt gehörten und bereits einige gute Erfolge feiern konnten:
(Argentinien – 2002 WM Platz 2, 2004 Olympia Platz 1 oder 2012 Olympia Platz 4)
(Frankreich – 2013 EM Platz 1, 2014 WM Platz 3, 2015 EM Platz 3 oder 2012/2016 Olympia Platz 6),
gehörten sie in diesem Jahr nicht zu den Top-Favoriten auf den WM-Titel – eine Fehleinschätzung, wie die Viertelfinalspiele bewiesen.

Favorisiert sind heute ein wenig die Franzosen. Mit Center-Hüne und Defensiv-Stabilisator Rudy Gobert und dem sehr gut aufgelegten Evan Fournier gehen auf der einen Seite zwei stark aufspielende Leader voran, die von ihrem Team hervorragend unterstützt werden. Die Argentinier überzeugen auf der anderen Seite vor allem durch ihre Leidenschaft und den unbedingten Wunsch nach 2004 endlich wieder einen richtig großen Titel zu gewinnen. Trotzdem scheinen die Franzosen etwas besser besetzt, so dass der Tipp auf Frankreich gehen sollte.

Argentinien – Frankreich Tipp

Die Franzosen bringen die etwas besseren Individualisten mit und scheinen in den Matchups leichte Vorteile auf ihrer Seite zu haben. Gegen Deutschland taten sie sich in der Vorrunde trotz großer Führung am Ende noch einmal schwer, doch vor allem die Schlussphase gegen die USA sollte ihnen Sicherheit geben. Die knappen Spiele gegen Litauen und Australien sollten den Franzosen ebenfalls helfen, in Drucksituationen cool zu bleiben.

Einfach wird es aber nicht, werden die Argentinier sehr motiviert auftreten. Nach ihrem Überraschungserfolg gegen die Serben darf man gespannt darauf schauen, ob sie das Feuer auch in das heutige Spiel übertragen können.

Wie beide Viertelfinalspiele bewiesen, wird natürlich auch heute die Tagesform entscheiden, doch dank Gobert und Fournier hat Frankreich Vorteile, so dass der Tipp auf die Europäer gehen sollte.

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Situation Argentinien

Zunächst werfen wir einen Blick auf den Kader der Argentinier, der hochkarätig besetzt ist:

Point Guard:
Luca Vildoza
Facundo Campazzo
Nicolas Laprovittola

Shooting Guard:
Nicolas Brussino
Maximo Fjellerup
Lucio Redivo

Small Forward:
Gabriel Deck
Patricio Garino

Power Forward:
Luis Scola

Center:
Agustin Caffaro
Marcos Delia
Tayavek Gallizzi

Der bereits 39-jährige Luis Scola ist der bekannteste Spieler mit NBA-Erfahrung und trotz seines hohen Alters der gefährlichste Spieler im Kader der Argentinier. In den bisherigen sechs Spielen verbuchte er im Schnitt 28 Minuten pro Spiel und war mit 17,8 Punkten pro Partie der beste Scorer. Campazzo (13,8), Deck (12,3) und Garino (10,8) scorten ebenfalls zweistellig im Schnitt und alle vier Topscorer treffen mehr als 40% ihrer Dreier.

Auch an den Brettern präsentierten sich die Argentinier stark und vor allem im Viertelfinale, welches sie in einem spannenden Spiel gegen den Favoriten aus Serbien gewinnen konnten (97-87), zeigte sich das Team um Luis Scola vor allem in der Schlussphase eiskalt.

Vor dem beeindruckenden Sieg im Viertelfinale zeigten sich die Argentinier aber bereits in den ersten beiden Runden stark.
In der ersten Gruppenphase blieben sie ohne Niederlage und besiegten die Teams aus Korea (95-69), Nigeria (94-81) und Russland (69-61) und gingen daher ohne Pleite in Runde 2.
Hier spielten sie dann gegen die Teams aus Venezuela (87-67) und Polen (91-65) und zeigten sich weiterhin dominant.

Auch im sechsten Spiel blieben sie dann gegen die Serben ohne Niederlage und zeigten sich dabei aus dem Feld sehr stark. 53,7% ihrer Zweipunktewürfe und 44,4% der Dreipunktewürfe fanden ihr Ziel. Zwar waren sie reboundtechnisch unterlegen, doch trotzdem reichte es am Ende zum verdienten und umjubelten Sieg.

Serbien war zudem des erste wirklich hochkarätige Gegner, doch Argentinien besann sich auf die eigenen Stärken, behauptete sich gegen ein nicht ganz so stark aufspielendes Team aus Serbien und setzte sich auch durch die starke Schlussphase verdientermaßen durch.

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Situation Frankreich

Die Franzosen sind vor allem den deutschen Fans noch bekannt, traf das Team um Rudy Gobert in Runde 1 bereits auf die deutsche Mannschaft. Hier noch einmal der Blick auf den mit einigen NBA-Spielern besetzten Kader:

Point Guards:
Frank Ntilikina
Andrew Albicy

Shooting Guards:
Evan Fournier
Nando de Colo
Paul Lacombe

Small Forwards:
Nicolas Batum
Amath M’Baye
Axel Toupane

Power Forward:
Louis Labeyrie

Center:
Rody Gobert
Vincent Poirier
Mathias Lessort

Ähnlich wie bei den Argentiniern, sind es auch bei den Franzosen Spieler mit NBA-Erfahrung, die ihr Team anführen. Evan Fournier, der auch in der NBA ein gutes Jahr spielte, zeigte sich dabei am treffsichersten und ist mit 21 Punkten pro Spiel nicht nur der gefährlichste Franzose, sondern aktuell der viertbeste Scorer des gesamten Turniers.

Nando de Colo, der ebenfalls bereits in der NBA spielte ist mit 17 Punkten pro Spiel der zweitgefährlichste Akteur und Rudy Gobert, der eigentlich defensiv überragt, erzielt mit 12,7 Punkten pro Spiel ebenfalls zweistellige Werte. Dazu ist Batum der wohl erfahrenste NBA-Akteur und steht, obwohl er nicht besonders gut scort, am längsten für die Franzosen auf dem Feld.

Fournier, Gobert und Batum gehörten auch beim Viertelfinalerfolg über die USA zu den tragenden Säulen. Natürlich waren die Franzosen in diesem Spiel der klare Underdog, doch beim 89-79 Erfolg über das vermeintliche Über-Team der Amerikaner konnten sie sich auf ihr Teamspiel, Rudy Gobert in der Defensive und eine vor allem in der Schlussphase größere Abgezocktheit verlassen.

Diese nutzten sie bereits in der Vorrunde, als sie in Runde 1 Deutschland (78-74), Jordanien (103-64) und die Dominikanische Republik  (90-56) besiegen konnten und ungeschlagen in Runde 2 einzogen.
Hier wurde es dann etwas anspruchsvoller, gewannen sie zunächst ein hart umkämpftes und umstrittenes Spiel gegen die Mannschaft aus Litauen (78-75), bevor sie sich in einem ebenfalls knappen Spiel gegen die Australier, mit 98-100 geschlagen geben mussten.

Somit war ihr Weiterkommen sogar etwas glücklich, doch spätestens nach dem 89-79 Erfolg über die USA ist klar, dass Frankreichs erfolgreiches Auftreten kein Zufall ist. Dementsprechend gute Chancen haben die Franzosen auch beim heutigen Spiel gegen die Argentinier.

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Entscheidende Matchups

Die entscheidenden Matchups werden sicherlich unter den Körben stattfinden. Dabei wird interessant zu beobachten sein, ob sich der immer noch wendige, aber in die Jahre gekommene Luis Scola auch gegen Rudy Gobert und Co. durchsetzen kann. Die starke Defensivleistung von Gobert half den Franzosen auch gegen die Amerikaner und wird auch heute von großer Bedeutung sein.

Auf der anderen Seite wird Evan Fournier natürlich ein entscheidendes Matchup für die Argentinier darstellen. Fournier überzeugte in diesem Turnier und konnte sich sowohl im 1-gegen-1 aber auch im Teamspiel behaupten. Die Argentinier werden besonders Augenmerk auf ihn richten müssen, wenn sie eine Chance gegen die Franzosen haben wollen.

 

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