Eine rein spanische Angelegenheit ist der Kampf um den Turniersieg im schwedischen Bastad. Die Nummer drei des Turniers, Albert Ramos-Vinolas, trifft dabei auf die Nummer fünf, Fernando Verdasco, der bereits 2013 schon einmal im Finale stand.

Aktuelle Form Albert Ramos-Vinolas

Für den 28-jährigen Tennisprofi aus Barcelona ist der Einzug ins Finale von Bastad der erste auf der ATP-Tour seit Casablanca 2012. Der Weg dorthin führte nach einem Freilos in der ersten Runde über Landsmann Roberto Carballes Baena, Andrea Arnaboldi (Italien) und über den topgesetzten Daniel Ferrer (Sieger von Bastad 2007 und 2012). Lediglich einen Satz gab Ramos-Vinolas im Turnier ab, und das überraschenderweise gegen Arnaboldi, die Nummer 230 im ATP-Ranking.

Das Halbfinale gegen den topgesetzten Ferrer, der Nummer 13 der Welt, geriet zu einem Festival der Breaks. In beiden Sätzen gab es jeweils fünf Breaks, wobei Ramos-Vinolas dabei „nur“ jeweils zweimal seinen Aufschlag abgab. Wie auch seinen Matches zuvor hatte Ramos-Vinolas wieder einen Satzgewinn dabei, für den sieben Games erforderlich waren (7:5 im ersten Satz). Im zweiten Satz gelang es ihm das letztendlich entscheidende Break etwas früher, so dass er diesen mit 6:4 für sich entschied und damit den Finaleinzug perfekt machte. „Ich bin sehr glücklich. Ich habe einen großartigen Spieler geschlagen, einen der besten Sandplatzspieler der vergangenen fünf, sechs Jahre“, sagte Ramos-Vinolas im Interview nach dem Spiel, dem damit der erste Sieg über Ferrer nach sechs Niederlagen zuvor gelang.

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Aktuelle Form Fernando Verdasco

Der 32-jährige Madrilene fühlt sich auf schwedischen Sand sehr wohl. Nach der erwähnten Finalteilnahme 2013 ist er im aktuellen Turnier sehr stark unterwegs. Bei seinen Siegen über den Schweizer Henri Laaksonen, Landsmann Albert Montanes, Facundo Bagnis (Argentinien) und im Halbfinale gegen Gastao Elias (Portugal) ohne Satzverlust. Besonders beeindruckend ist die Serviceleistung der ehemaligen Nummer sieben der Welt im Turnier. Erst ein Aufschlagsspiel (gegen den Elias) musste der 1,88 Meter große Linkshänder während des Turniers in Bastad abgeben. Das war aber auch der einzige „Ausrutscher“ des Routiniers. Beim Punkten beim eigenen Service gewann Verdasco starke 75 Prozent der Punkte, bei erstem Aufschlag gar fast 80 Prozent.

Im Gegensatz zu seinem Finalgegner hat Verdasco einen Turniersieg (Bukarest) auf Sand erzielen können. Nun geht er auf seinen achten Turniererfolg auf der ATP-Tour. Beim Interview nach dem Halbfinale war die Nummer 59 der Welt kurz und schnörkelos: „Eine Finale ist nie leicht“.

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Tipps und Prognosen

Ramos-Vinolas ist zwar 14 Plätze vor seinem Finalgegner im ATP-Ranking platziert. Der Favorit heißt aber dennoch Verdasco, der im Head-to-Head-Vergleich mit 3:1 führt. In Bastad fand diese Duell bereits schon einmal statt (6:1, 7;5 für Verdasco). Abgesehen von der Historie spricht die aktuelle Stärke in den Aufschlagspielen für Verdasco in der Turnierwoche von Bastad. Dazu kommt die Anfälligkeit von Ramos-Vinolas für Breaks.

Beim Vergleich der Service- und Returnleistungen beider in der heurigen Sandplatzsaison weisen die Kontrahenten sehr ähnliche Werte auf. Ganz knapp liegt Verdasco bei gewonnen Aufschlagspielen (81 zu 78 Prozent) sowie bei gewonnen Rückschlagspielen (29 zu 25 Prozent) vorne. In Kombination mit seiner Routine und seinem bisherigen Leistungen während der gesamten Turnierwoche dürfte Verdasco in seinem zweiten Bastad-Finale erstmals den Sieg holen. Für einen souveränen Sieg des Madrilenen in zwei Sätzen bietet 888sport mit Quote 2,0.

Tipp: Sieg Verdasco in 2-0 Sätzen Quote 2,0 bei 888sport

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