Die Admira kann mit einem Sieg den 4. Platz fixieren während für Rapid die Luft raus und der 2. Platz einzementiert ist. Dennoch steckt viel Brisanz in der Begegnung zumal sich Rapid für einige bittere Saisonniederlagen revanchieren will.

Unsere Statistik und den Livescore zum Spiel findet ihr HIER.

Admira Wacker Mödling

Die Admira ist nach dem 2-1 Sieg in Wolfsberg der heißeste Anwärter auf Tabellenplatz 4. Dieser vierte Rang würde auch im Falle einer Cup Niederlage gegen Salzburg für Europa reichen. Möglich machen diesen Vorstoß auf Platz 4 die Mattersburger, die in Graz den späten Ausgleich fixieren. Das Spiel in Kärnten beginnt äußerst behutsam und mit einer ersten Torannäherung des Wolfsbergers Ouedraogo – sein Außenristschuss verfehlt das Tor doch deutlich.

Nach einer halben Stunde steigern beide Teams die Passquote und die Gäste werden erstmals durch Spiridonovic und Tschernegg gefährlich. Nach Seitenwechsel spielen beide Teams mit offenem Visier und wollen die Führung. Bei nahezu jeder Aktion ist der beste Mann auf den Feld „Spiridonovic“ beteiligt. Er vergibt gute Einschussmöglichkeiten bevor er in der 74. Minute doch die Führung erzielt. Nach schlechtem Klärungsversuch des WAC sticht Spiridonovic dazwischen, spielt einen Doppelpass mit Bajram und schließt überlegt ab. In der 83. Minute verwertet Sax nach Lochpass von Monschein zur Entscheidung. Der Anschlusstreffer von Tridina in der Nachspielzeit kommt zu spät. So hat die Admira alle Trümpfe in der Hand – mit einem Sieg gegen Rapid ist ihnen der 4. Platz nicht mehr zu nehmen.

Die gute Nachricht vorweg für die Fans der Südstädter. In zweiter Instanz wurde der Admira die Lizenz vorbehaltlich einiger Auflagen (monatliche Liquiditätsberichterstattung, etc.) gewährt.

Die Admira hat die letzten drei Begegnungen gegen Rapid allesamt gewonnen (zweimal in der Liga und einmal im Cuphalbfinale). Die Admira ist seit fünf Spielen zuhause gegen Rapid ungeschlagen und konnte dabei 3 Siege einfahren.

Aufstellung Admira Wacker

Es fehlen: Schicker (Mittelfeld Ersatz; Meniskus Einriss), Vastic (Sturm langzeitverletzt; Kreuzbandriss),), Maier (Mittelfeld Ersatz; Kreuzbandriss)

Fraglich: Pavic (Verteidigung Regulär; Bauchmuskelzerrung

Voraussichtliche Aufstellung: Siebenhandl – Pavic, Wostry, Lackner, Zwierschitz – Knasmüllner, Ebner – Blutsch, Spiridonovic, Bajrami – Monschein

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SK Rapid Wien

Der SK Rapid Wien schließt die Saison auf Platz 2 ab und holt den 3. Vizemeistertitel in Folge – daran hätte auch eine Niederlage gegen Altach nichts geändert. Danke eines späten Ausgleichs erspielen die Hütteldorfer ein 1-1 im letzten Heimspiel der Saison. Die Wiener mussten mit einigen Aufstellungsproblemen kämpfen – Szalai kommt neu in der Innenverteidigung zum Bundesliga Debüt nachdem fünf Defensivspieler fehlen. Bei den Gästen muss Stammtorhüter Lukse überraschend verletzungsbedingt passen.

Die Altacher stehen tief, verteidigen geschickt und bekommen in der ersten Hälfte immer mehr Spielanteile. In der 22. Minute zieht Netzer mit dem Außenrist aus 20 Meter ab und trifft per Unterlatte zur Gästeführung. Zehn Minuten später muss Strebinger in höchster Not einen 2-0 Rückstand gegen Harrer verhindern. Auf Seiten der Gastgeber setzt Kainz einen Freistoß ans Lattenkreuz. Nach der Pause kommt Nutz für Hofmann und Rapid drängt auf den Ausgleich, der bis in die 88. Minute auf sich warten lässt. Kobras klärt einen Nutz Freistoß auf die Querlatte und  Schwab nickt per Kopf aus kurzer Distanz an. In der 92. Minute vergibt Schrammel den Matchball, ein Sieg wäre an jenem Fußballabend ohnedies nicht verdient gewesen.

Das letzte Aufeinandertreffen beider Teams war gleichzeitig der Knackpunkt im Meisterkampf. Rapid kassierte vor heimischen Fans im Ernst Happel Stadion ein 0-4 Debakel und hat sich den Rest der Meisterschaft nicht mehr erfangen. Rapid hat in den jüngsten vier Auswärtspartien in der Südstadt mindestens einen Treffer erzielt (zweimal reichte dieser Treffer für einen Punktgewinn).

Aufstellung Rapid Wien

Es fehlen:  Murg (Mittelfeld Regulär; Innenbandverletzung), Petsos (Mittelfeld Schlüsselspieler; Innenbandriss im Knie), Stangl (Verteidigung Schlüsselspieler; Sprunggelenksverletzung), Auer (Verteidigung Regulär; Nasenbeinbruch), Dibon (Verteidigung Regulär; Oberkieferhöhlenbruch), Maximilian Hofmann (Verteidigung Ersatz; Wadenverletzung), Stangl (Verteidigung Ersatz; Sprunggelenksverletzung)

Voraussichtliche Aufstellung: Strebinger – Schrammel, Szalai, Sonnleitner, Pavelic – Schwab, Grahovac – Kainz, Hofmann, Schaub – Jelic

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Tipp

Die Admira hatte in dieser Saison ihren Spaß mit Rapid und was kann schöneres passieren als im letzten Spiel bei gut besuchtem Stadion gegen einen aktuellen Lieblingsgegner den vierten Platz zu sichern. Die Hütteldorfer haben zudem Probleme im Defensivbereich und können sich tabellarisch nicht mehr verbessern. Wenn man jedoch glaubt Rapid schöpft ein Auswärtsspiel in der Nähe Wiens ab, der fragt besser mal im 30 Minuten entfernten Mattersburg an – denn genau dort wurden die Mattersburger am 34. Spieltag unter selben Voraussetzungen an die Wand gespielt.

Es werden zahlreiche Fans aus Hütteldorf (keine 15 Minuten entfernt) kommen und einen letzten Sieg ihrer Mannschaft einfordern. Die Admira konnte im Finish nochmals zulegen und sollte dennoch die besseren Argumente für sich haben. Allerdings wird der Spielverlauf wesentlich von den Zwischenergebnissen in Wien Favoriten bestimmt werden, wo die Grazer bei Austria Wien doch noch den 4. Platz für sich beanspruchen wollen.

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