Während noch beide Direktaufsteiger und der Relegationsteilnehmer gesucht werden, werden auch noch die zwei Mannschaften gesucht, die die SG Sonnenhof Großaspach und den FC Carl Zeiss Jena in die Regionalliga begleiten müssen. Dabei herrscht sowohl an der Tabellenspitze als auch im Keller Hochspannung – 3. Liga Wett-Tipps, 37. Spieltag.

3. Liga Wett-Tipps, 37. Spieltag

In Sachen Abstieg spricht vieles für einen Dreikampf zwischen Preußen Münster, dem FSV Zwickau und dem Chemnitzer FC um nur einen Platz in der nächstjährigen 3. Liga. Dabei hat Münster mit 39 Punkten die schlechtesten Karten im Vergleich zu Zwickau (40) und Chemnitz (41). Den Höhepunkt der Spannung im Abstiegskampf, der auch eine Vorentscheidung bringen könnte, stellt nun am 37. Spieltag das direkte Duell im Osten der Republik zwischen Zwickau und Chemnitz dar.

Auf diese Partie gehen wir nachfolgend ebenso genauer ein wie auf zwei Begegnungen mit großer Relevanz für das Aufstiegsrennen, das sich ebenfalls schon vor dem letzten Spieltag zumindest teilweise entscheiden könnte, wobei aktuell noch alle Teams bis zu Waldhof Mannschaft auf Platz acht rechnerische Chancen haben.

 

FSV Zwickau – Chemnitzer FC (Mittwoch, 01.07.2020, 19 Uhr)

 

Am Samstagnachmittag schienen dem FSV Zwickau im Abstiegskampf mit dem Gegentor zum 1:2 gegen Eintracht Braunschweig in der 90. Minute bereits so gut wie alle Felle davongeschwommen. Dann aber legten die Westsachsen einen kaum für möglich gehaltenen Endspurt hin und gaben der Partie mit einem Doppelschlag in der Nachspielzeit noch eine komplette Wende.

 

Dank dieses 3:2-Sieges hat sich die Mannschaft von Trainer Joe Enochs in die Situation gebracht, den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen zu können. Auf jeden Fall dürfte die Brust vor der Partie gegen Chemnitz nun wieder deutlich breiter sein als zuvor nach nur einem mageren Punkt aus fünf Spielen. Allerdings hat auch der CFC am Wochenende spät getroffen und so beim KFC Uerdingen (1:1) zumindest noch einen Zähler gerettet. Nach zwei Niederlagen in Folge machten damit auch die Himmelblauen deutlich, sich nicht ohne Weiteres in das Schicksal Regionalliga fügen zu wollen.

 

Obwohl weiterhin keine Zuschauer erlaubt sind, dürfte das Nachbarschaftsduell nun noch brisanter sein als ohnehin schon, geht es für beide doch um extrem viel, zumal Konkurrent Preußen Münster im Parallelspiel gegen den SV Meppen durchaus auch ein Dreier zuzutrauen ist.

 

Wir erwarten intensive und sehr umkämpfte 90 Minuten, in denen sich beide Teams nichts schenken werden. Einen klaren Favoriten gibt es im Vorfeld nicht, doch glauben wir, dass Zwickau den Schwung aus der Nachspielzeit des Braunschweig-Spiels mitnehmen und den nächsten Sieg einfahren kann.

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Eintracht Braunschweig – Waldhof Mannheim (Mittwoch, 01.07.2020, 19 Uhr)

 

Mit einem Sieg in Zwickau wäre Eintracht Braunschweig schon fast durch gewesen. Nun bleibt natürlich abzuwarten, wie die Löwen den späten Nackenschlag wegstecken können, wobei Braunschweig den direkten Aufstieg weiterhin in der eigenen Hand hat. Auf jeden Fall wird die Mannschaft von Trainer Marco Antwerpen, dessen auslaufender und noch nicht verlängerter Vertrag ein Unruhefaktor ist, versuchen, an die guten Leistungen vor dem Spiel in Zwickau anzuknüpfen. Denn nach der Corona-Pause war die Eintracht mit sechs Siegen und zwei Unentschieden in acht Begegnungen richtig gut unterwegs und verfügt fraglos auch über die Qualität im Kader, um nach zwei Jahren die Rückkehr in die 2. Bundesliga zu schaffen.

 

Mit Waldhof Mannheim gastiert zwar das beste Auswärtsteam der Liga in Braunschweig, doch nach zuvor 32 ungeschlagenen Ligaspielen in Folge auf gegnerischem Platz ist Mannheim seit drei Partien in der Fremde mit nur einem Punkt sogar torlos. Obwohl die Mannschaft von Bernhard Trares bei sechs Zählern Rückstand auf Braunschweig auch noch vom Aufstieg träumen darf, spricht die Entwicklung seit der Corona-Pause nicht dafür, dass Mannheim noch einmal ins Aufstiegsrennen eingreifen kann.

 

Wir gehen davon aus, dass Braunschweig die Last-Minute-Pleite von Zwickau abschütteln und gegen etwas durchhängende Mannheimer einen wichtigen Dreier landen wird – der in Abhängigkeit von den Ergebnissen auf den anderen Plätzen schon eine Feier zur Folge haben könnte.

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FC Bayern München II – MSV Duisburg (Mittwoch, 01.07.2020, 19 Uhr)

 

Die Reserve des FC Bayern München darf zwar nicht aufsteigen, ist aber dennoch das Team der Stunde in der Liga und auf dem besten Weg zur Meisterschaft. Seit dem Re-Start verbuchten die kleinen Bayern aus neun Spielen sieben Siege und zwei Unentschieden. Das enorme Potential, über das die vielen hochtalentierten Jungprofis im Münchner Aufgebot verfügen, ist mittlerweile regelmäßig zu sehen und macht das Team von Trainer Sebastian Hoeneß nun zum Top-Favoriten auf Platz eins.

 

Das war lange Zeit der MSV Duisburg, der vom 14. bis 32. Spieltag die Tabelle anführte, aber schon seit längerem einen Negativtrend aufweist, der die Zebras nun in den vergangenen Wochen im Aufstiegsrennen ins Hintertreffen gegenüber weitaus formstärkeren Teams wie den Würzburger Kickers oder Eintracht Braunschweig brachte. Seit dem Re-Start gewann die von nicht wenigen Personalsorgen geplagte Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht nur zwei von neun Spielen und kassierte bei fünf Remis zwei Niederlagen. Die Moral ist aber weiter intakt, wie das 2:2 am Samstag nach 0:2-Rückstand gegen den Halleschen FC deutlich machte.

 

In München allerdings fällt der Glaube an einen Duisburger Erfolg aufgrund der überragenden Form der Bayern-Youngsters schwer. Stattdessen spricht deutlich mehr für einen Heimsieg.

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Die weiteren Spiele der 3. Liga

  • Hansa Rostock – KFC Uerdingen 05
  • Viktoria Köln – Würzburger Kickers
  • Hallescher FC – 1. FC Kaiserslautern
  • SpVgg Unterhaching – Carl Zeiss Jena
  • SG Sonnenhof Großaspach – 1860 München
  • FC Ingolstadt – 1. FC Magdeburg
  • Preußen Münster – SV Meppen