1860 – Freiburg, ein Auftaktverlierer trifft auf den ersten Tabellenführer der neuen Saison. Der TSV 1860 München hat den Start mit der 0:1-Niederlage beim 1. FC Heidenheim in den Sand gesetzt und muss nun aufpassen, nicht gleich wieder von Anfang an im Tabellenkeller hängen zu bleiben. Der SC Freiburg hat unterdessen mit dem 6:3 gegen den 1. FC Nürnberg gleich zu Beginn ein Ausrufezeichen gesetzt und seine Ambitionen in Sachen direkter Wiederaufstieg fett unterstrichen.

32 Duelle gab es bislang zwischen beiden Vereinen, die Hälfte davon in der Bundesliga. Mit 15 Siegen haben die Löwen leicht die Nase vorne, stehen für den Sport-Club doch neben sechs Remis nur elf Erfolge zu Buche. In München gewann Freiburg zwar letzte Saison in der zweiten Runde des DFB-Pokals mit 5:2, doch insgesamt ist die Auswärtsbilanz der Breisgauer bei den Sechzigern mit vier Siegen, drei Unentschieden und neun Niederlagen klar negativ.

TSV 1860 München

Aufstellung TSV 1860 München

Voraussichtliche Aufstellung: Eicher – Kovac, Schindler, Degenek, Wittek – Kagelmacher, Adlung – Simon, Claasen, Rama – Okotie

Nach fünf Testspielsiegen zu Beginn der Vorbereitung, zum Teil gegen durchaus starke Teams wie den FC Basel (2:1), hat der TSV 1860 München die finalen Vorbereitungsspiele gegen Werder Bremen (1:3) und Swansea City (1:2) verloren. Der Trend setzte sich in Heidenheim fort, wo die Löwen zwar in der ersten Halbzeit gleichwertig waren, es dann aber an Mut und Entschlossenheit mangeln ließen. Gegen einen immer mehr drückende Gegner war es ohne Entlastung nur eine Frage der Zeit bis das Gegentor fallen würde.

Trotz dieser Pleite ist es noch vergleichsweise ruhig im Umfeld, was sich bei einer Niederlage gegen Freiburg aber ändern dürfte. Vor allem auch deshalb, weil weitere Neuzugänge unverändert auf sich warten lassen und von den drei bisherigen Verpflichtungen nur Milos Degenek in Heidenheim zum Einsatz kam, während Rodnei und Romuald Lacazette gar nicht zum Kader gehörten.

Trainer Torsten Fröhling, der sich noch mindestens drei Neue wünscht, musste gegen Heidenheim mit Daniel Adlung einen seiner Führungsspieler auswechseln. Und hinter dem Einsatz des Mittelfeldmannes steht wegen einer Außenbandverletzung ein dickes Fragezeichen. Erster Nachrücker wäre Dominik Stahl. Ansonsten sind auch wegen der fehlenden Kaderbreite keine großen Umstellungen zu erwarten.

SC Freiburg

Aufstellung SC Freiburg

Voraussichtliche Aufstellung: Schwolow – Mujdza, Torrejon, Höhn, Günter – Abrashi, Höfler – Frantz, Grifo, Philipp – Petersen

Der SC Freibug hat es in den letzten vier Testspielen gegen den FC St. Pauli (0:0), Spartak Moskau (0:1), den SV Sandhausen (1:2) und den FC Malaga (0:1) bestens verstanden, mit seinen Offensivqualitäten hinter dem Berg zu halten – um dann gegen Nürnberg ein Feuerwerk mit einem spielstarken Mittelfeld und einem dreimal erfolgreichen Vollstrecker Nils Petersen davor abzubrennen. Dass Petersen in der Vorbereitung ein Treffer versagt blieb, ist damit natürlich kein Thema mehr. Vielmehr weckten die technisch starken und enorm flexibel agierenden Maximilian Philipp und Vincenzo Grifo die Hoffnung auf viele weitere Assists für den Torjäger und eine generell von Offensivspektakel geprägte Saison.

Trainer Christian Streich dürfte nach dem guten Start keine Änderungen vornehmen, allerdings bei seiner Spielvorbereitung nicht außer Acht lassen, dass gegen Nürnberg längst nicht alles optimal war. Vor allem die Phase, in der die Franken nach 0:4 auf 3:4 herankamen, wird intern sicherlich thematisiert.

Tipp

Freiburg ist nicht so stark, wie es das Ergebnis gegen Nürnberg vermuten lässt und wird sicherlich nicht mehr auf so viele desolat agierende Teams wie den Club treffen. Die Löwen haben mit einer Defensivleistung wie über weite Strecken in Heidenheim durchaus eine Chance, wenn gleichzeitig das Offensivspiel nicht wieder vollends zum Erliegen kommt.

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