2. Bundesliga Wetten – Zweieinhalb Monate, nachdem die coronabedingt wochenlang unterbrochene Saison 2019/20 mit deutlicher Verspätung zu Ende gebracht werden konnte, startet auch die 2. Bundesliga in die neue Spielzeit. Während mit Arminia Bielefeld und dem VfB Stuttgart die beiden besten Teams die Liga in Richtung Oberhaus verlassen haben, sind mit Fortuna Düsseldorf und dem SC Paderborn zwei Absteiger hinzugekommen, die anders als in den letzten Jahren etwa Stuttgart oder der 1. FC Köln nicht in die Rubrik absoluter Top-Favorit fallen.

Eine 2. Bundesliga Saison mit wenigen Favoriten

Erwartet wird auch deshalb wieder eine ausgeglichene Liga, aus der mit dem Hamburger SV, Hannover 96 und dem 1. FC Nürnberg aber drei in der zurückliegenden Spielzeit enttäuschende Klubs etwas hervorstechen. Das Beispiel Bielefeld oder auch der dritte Platz des 1. FC Heidenheim aber zeigen, dass selbst für vermeintliche Underdogs alles drin ist. Das gilt gleichermaßen aber auch für das andere Ende der Tabelle, wie sich anhand des Nürnberger Beinahe-Abstieges unschwer erkennen lässt. Auch, weil mit Eintracht Braunschweig ein starker Rückkehrer hinzugekommen ist, der beim 5:4-Coup im DFB-Pokal gegen Hertha BSC seine Qualitäten schon gezeigt hat. Für den zweiten Aufsteiger, die Würzburger Kickers, steht derweil das Ziel Klassenerhalt klar über allem.

 

Es wird mutmaßlich einige Wochen dauern, bis sich in der Tabelle erste Konturen ablesen lassen. Umso mehr Spannung versprechen die ersten Spieltage, an denen die einzelnen Mannschaften noch nicht genau um ihren Leistungsstand wissen. Am ersten Spieltag werfen wir einen genaueren Blick auf die aus unserer Sicht drei heißesten Paarungen.

 

HSV Plakat

Wo führt er hin?

 

Hamburger SV – Fortuna Düsseldorf (Freitag, 18.09.2020, 18.30 Uhr)

 

Eröffnet wird die neue Saison mit einem Duell, bei dem mehr als ein Hauch von Bundesliga mitschwingt. Doch der Hamburger SV, der zwei Mal in Folge in der Rückrunde einen schon fast sicher geglaubten Aufstieg noch verspielte, unternimmt bereits den dritten Anlauf, die Rückkehr ins Oberhaus zu schaffen. Und Düsseldorf ist nach zweijährigem Intermezzo in der Bundesliga auch wieder zurück in der Zweitklassigkeit.

 

Die Fortuna hat zwar knapp 20 Abgänge zu verzeichnen, aber einen Kern an erfahrenen Profis gehalten, die für Stabilität sorgen sollten. Auch Trainer Uwe Rösler, der nach seiner Installation als Nachfolger von Friedhelm Funkel trotz des Abstieges für Verbesserungen in vielen Bereichen sorgte, ist weiter dabei. Der Neuaufbau, für den noch der eine oder andere Neuzugang verpflichtet werden könnte, begann nach einer durchwachsenen und teilweise von positiven Corona-Tests unterbrochenen Vorbereitung mit einem 1:0-Sieg in der ersten Runde des DFB-Pokals erfolgreich.

 

Ganz anders dagegen fiel der Pflichtspielstart des HSV aus, der die alte Saison mit einem 1:5 gegen den SV Sandhausen beendet hatte und nun mit einem 1:4 bei Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden bereits in Runde eins die Segel im Pokal streichen musste. Trainer Daniel Thioune, der sich mit seiner Arbeit beim VfL Osnabrück für das Engagement in Hamburg empfohlen hat, hat den Eindrücken vom vergangenen Montag zufolge noch einiges an Arbeit. Auch, weil die als Stützen hinzugeholten “Säulenspieler“ Toni Leistner, Klaus Gjasula und Simon Terodde der Mannschaft noch nicht den erhofften Halt geben konnten.

 

Mit Blick auf die Pokalpartien ist der eigentlich stärker besetzte HSV nur bedingt in der Favoritenrolle. Allerdings trauen wir den Rothosen eine deutliche Steigerung zu. Weil Düsseldorf mit einer abgezockten Mannschaft um Torjäger Rouwen Hennings anreist, glauben wir aber zumindest an einen Teilerfolg der Fortuna.

 

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Hannover 96 – Karlsruher SC (Samstag, 19.09.2020, 13 Uhr)

 

Auch die Partie Hannover 96 gegen den Karlsruher SC könnte den Namen nach gut und gerne auch eine Klasse höher stattfinden. Fakt aber ist, dass 96 nach dem Abstieg 2019 erst spät in der vergangenen Saison richtig Fahrt aufgenommen hat und nun zurück in die Erstklassigkeit möchte, während es für den KSC auch im zweiten Jahr nach der Rückkehr aus der 3. Liga nur um den Klassenerhalt gehen kann.

 

In Hannover ist man guter Dinge, dass sich die Entwicklung der Rückrunde fortsetzt, obwohl auf Betreiben von Trainer Kenan Kocak der Kader eine Blutauffrischung erhalten hat und noch der eine oder andere Neuzugang gesucht wird. Obwohl das Aufgebot noch nicht komplett ist, lieferte Hannover im Pokal schon eine überzeugende Vorstellung ab und gewann bei den Würzburger Kickers mit 3:2. Der auf dem Papier nur knappe Sieg war dabei weitaus klarer als das Resultat aussagt, agierte 96 doch erst spät nachlässig und ließ noch zwei Gegentreffer zu, freilich ohne in Gefahr zu geraten.

 

Auch der KSC hat gegen den 1. FC Union Berlin ein spätes Gegentor kassiert, das in der 118. Minute das bittere Aus in der Verlängerung bedeutete. KSC-Trainer Christian Eichner, der nach erfolgreicher Retter-Mission vom Interims- zum Cheftrainer aufgestiegen ist, konnte aber gerade mit der defensiven Vorstellung seiner Elf trotzdem zufrieden sein. Daran gilt es nun anzuknüpfen und zugleich mit der im Vergleich zur Vorsaison mit mehr Tempo ausgestatteten Offensive gefährlicher zu werden.

 

In Hannover indes erwartet den KSC direkt eine richtig schwierige Aufgabe. Können die Niedersachsen an den Endspurt der vergangenen Saison anknüpfen, worauf mit Blick auf das Pokalspiel in Würzburg einiges hindeutet, bleiben die drei Punkte bei 96.

 

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VfL Bochum – FC St. Pauli (Montag, 21.09.2020, 20.30 Uhr)

 

Wie Hannover hat auch der VfL Bochum eine starke Rückrunde gespielt und ist sogar zum “Meister nach dem Re-Start“ avanciert. Weil das erfolgreiche und zusammengewachsene Team mit Jordi Osei-Tutu lediglich einen Stammspieler verloren hat, dafür aber unter anderem mit Gerrit Holtmann interessante Verstärkungen hinzubekommen hat, herrscht an der Castroper Straße Zuversicht vor. Der lockere 3:0-Sieg im DFB-Pokal gegen den FV Engers trug seinen Teil dazu bei, dass man in Bochum an eine gute Saison glaubt und zumindest insgeheim auch darauf hofft, ins Aufstiegsrennen eingreifen zu können.

 

Daran sollte man beim FC St. Pauli nach dem peinlichen und höchstverdienten Pokal-Aus bei der SV Elversberg (2:4) besser keinen Gedanken verschwenden. Die Kiezkicker haben unter dem neuen Trainer Timo Schultz in allen Bereichen gravierende Defizite offenbart, die es schleunigst abzustellen gilt, soll es nicht von Anfang an gegen den Abstieg gehen. Nachdem auf dem sommerlichen Transfermarkt jede Menge Qualität verloren wurde, bleibt indes abzuwarten, ob es in der vorhandenen Konstellation funktioniert oder ob nochmal nachgebessert werden muss.

 

Betrachtet man vor allem die Pokalspiele, sind die Rollen vor dem ersten Montagsspiel der neuen Saison klar verteilt. Sofern sich St. Pauli nicht beträchtlich steigern kann und/oder Bochum keinen guten Tag erwischt, rechnen wir mit einem Heimsieg.

 

Unser Tipp: Bochum gewinnt, beste Wettquote 1.95 bei bet365.

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