Duisburg – Lautern, zum Auftakt der neuen Zweitliga-Saison kommt es zu einem traditionsreichen Duell, das bislang meist in der Bundesliga stattfand. Diesmal aber gibt der MSV Duisburg nach zwei Jahren Drittklassigkeit sein Comeback in Liga zwei, aus der der 1. FC Kaiserslautern unbedingt wieder hinaus will, seit dem Abstieg 2012 aber dreimal knapp den Aufstieg verpasst hat.

52 von 66 Duellen zwischen beiden Mannschaften fanden in der Bundesliga statt. Insgesamt hat der FCK mit 28 Siegen bei 19 Remis und ebenso vielen Niederlagen die Nase vorne. Allerdings hat Kaiserslautern nur fünf von 35 Gastspielen in Duisburg gewonnen und ist bei 15 Remis auch 15-mal mit einer Niederlage im Gepäck nach Hause gereist. Zuletzt gewann der FCK in Duisburg zehnmal in Folge nicht.

MSV Duisburg

Aufstellung MSV Duisburg

Voraussichtliche Aufstellung: Ratajczak – Feltscher, Bomheuer, Bajic, Wolze – Hajri, Dausch – Grote, Janjic, Bröker – Onuegbu

Dank des bereits am vorletzten Spieltag Mitte Mai perfekt gemachten Aufstieges in die zweite Liga konnte der MSV Duisburg seine Planungen für die neue Saison frühzeitig vorantreiben. Mit Thomas Bröker (1. FC Köln), Stanislav Iljutcenko (VfL Osnabrück), Andreas Wiegel, Simon Brandstetter (beide Rot-Weiß Erfurt), Dustin Bomheuer (Fortuna Düsseldorf) und Dan-Patrick Poggenberg (VfL Wolfsburg) waren sechs Neuzugänge bereits im ersten Training dabei. Weil Poggenberg aber inzwischen genau wie Pierre de Wit und Kevin Scheidhauer längerfristig ausfällt, soll noch ein weiterer Spieler kommen.

Die Testspiele liefen für die Mannschaft von Trainer Gini Lettieri gut an. Zunächst wurde der albanische Serienmeister KF Skenderbeu mit 1:0 besiegt und dann gelang gegen den tschechischen Traditionsklub Slavia Prag immerhin ein 1:1. Das anschließende 19:1 gegen Trainingslager-Gastgeber SK St. Johann war dann ein Muster ohne Wert, ehe die beiden finalen Härtetests verpatzt wurden. Gegen den VfL Bochum unterlagen die Zebras mit 1:2 und gegen den FC Porto ging die Generalprobe am letzten Wochenende mit 0:2 verloren.

1. FC Kaiserslautern

Aufstellung 1. FC Kaiserslautern

Voraussichtliche Aufstellung: Müller – Zimmer, Vucur, Heubach, Löwe – Karl, Ring, Jenssen, Halfar – Przybylko, Mugosa

Nach dem mehr oder minder leichtfertig verspielten Aufstieg hat der 1. FC Kaiserslautern im Sommer eine Reihe von Stammkräften verloren und war gezwungen, einen abermaligen Umbruch zu vollziehen. Dieser scheint aber durchaus gelungen, konnten sich Neuzugänge wie Stipe Vucur, Daniel Halfar und Kacper Przybylko, aber auch der nach einer Ausleihe von Erzgebirge Aue zurückgekehrte Stefan Mugosa für die erste Elf empfehlen. Die individuelle Qualität von Spielern wie Kerem Demirbay (Hamburger SV), Willi Orban (RB Leipzig), Dominique Heintz (1. FC Köln) oder auch Tobias Sippel (Borussia Mönchengladbach) wird zwar zunächst nicht auf Anhieb ersetzt werden können, doch verfügen die vielen jungen Spieler über reichlich Entwicklungspotential.

Dieses war in den meisten der acht Testspiele schon zu sehen. Lediglich gegen den dänischen Zweitligisten HB Köge (1:2) wurde verloren. Ansonsten gelangen sieben Erfolge gegen eine Regionalauswahl (5:1), beim SC Hauenstein (6:0), den polnischen Erstligisten Pogon Stettin (4:0), Kickers Offenbach (8:0), bei Eintracht Trier (2:1), beim FC Homburg (3:0) und zuletzt beim ambitionierten Drittligisten SV Wehen Wiesbaden (2:0). Insbesondere in Wiesbaden stellte der FCK schon eine gute Frühform unter Beweis, an die es nun anzuknüpfen gilt.

Tipp

Die größte Stärke beider Mannschaften war in der vergangenen Saison die Defensive, ließen beide doch in ihrer Liga jeweils die drittwenigsten Gegentreffer zu. Weil hinzu kommt, dass keiner mit einer Niederlage starten möchte und entsprechend Vorsicht walten dürfte, spricht vieles für eine eher torarme Begegnung.

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