Düsseldorf – Paderborn, nach durchwachsenem bzw. sogar enttäuschenden Auftakt peilen beide Mannschaften am zweiten Spieltag den ersten Dreier an. Fortuna Düsseldorf kam nach frühem Rückstand beim 1. FC Union Berlin kurz vor dem Ende noch zu einem verdienten 1:1, wohingegen der SC Paderborn bei seinem Comeback in Liga zwei nach einjährigem Bundesliga-Abenteuer eine 0:1-Heimpleite gegen den VfL Bochum kassierte.

Nach 18 Begegnungen ist die Bilanz zwischen beiden Vereinen exakt ausgeglichen. Jeweils fünf Siegen stehen acht Unentschieden gegenüber. In Düsseldorf weist Paderborn bemerkenswerterweise mit drei Siegen, vier Unentschieden und zwei Niederlagen eine positive Bilanz auf. Besonders in Erinnerung geblieben ist natürlich der fast schon historische 6:1-Auswärtssieg der Ostwestfalen im Herbst 2013, der reichlich Selbstvertrauen auf dem späteren Weg in die Bundesliga verlieh.

Fortuna Düsseldorf

Aufstellung Fortuna Düsseldorf

Voraussichtliche Aufstellung: Rensing – Akpoguma, Haggui, Strohdiek, Schmitz – Liendl, Koch – Bolly, Sararer – Ya Konan, Pohjanpalo

Fortuna Düsseldorf hat eine sehr durchwachsene Vorbereitung mit mehr Tiefen als Höhen hinter sich, scheint aber rechtzeitig zum Pflichtspielstart das erhoffte Level erreicht zu haben. Nachdem schon im letzten Test der A-Elf gegen den englischen Zweitligisten Ipswich Town (4:3) ein Aufwärtstrend nach zuvor drei Niederlagen am Stück gegen den 1. FK Pribram (0:3), Dynamo Kiew (0:1) und Feyenoord Rotterdam (0:2) zu erkennen war, erwischte es die Fortuna bei Union Berlin zwar mit einem frühen Rückstand eiskalt, doch die mit sechs Neuzugängen gestarteten Rheinländer zeigten eine starke Reaktion.

Nach dem 0:1 war die Handschrift des neuen Trainers Frank Kramer bereits klar zu erkennen und die Fortuna agierte trotz des Rückstandes weiter durchdacht. Der Ausgleich durch Didier Ya Konan in der Endphase war vollauf verdient und es wäre wohl sogar noch mehr drin gewesen, hätte das Spiel noch etwas länger gedauert.

Coach Kramer dürfte nun vor dem ersten Heimspiel auf Änderungen verzichten und kann darauf hoffen, dass die vielen ohne Spielpraxis gekommenen Neuen von Woche zu Woche stärker werden.

SC Paderborn

Aufstellung SC Paderborn

Voraussichtliche Aufstellung: Kruse – Heinloth, Hünemeier, Hoheneder, Brückner – Wydra – Ndjeng, Bakalorz, Koc, Ouali – Proschwitz

Schon in den Testspielen des SC Paderborn zeichnete sich ab, dass die Mannschaft unter dem neuen Trainer Markus Gellhaus noch Zeit benötigt, um zu einer schlagkräftigen Einheit zu werden. Lediglich drei von neun Tests wurden gewonnen und insbesondere das 0:2 bei der Generalprobe gegen den FC Watford (0:2) zeigte noch einige Defizite auf. Vor allem im Spiel nach vorne mangelt es an Ideen, weshalb aktuell auch noch die Suche nach einem neuen Zehner läuft. Besser eingebunden werden muss zudem der zurückgeholte Ex-Torschützenkönig Nick Proschwitz, wobei es keine Überraschung ist, dass nicht sofort alles rund läuft.

Trainer Gellhaus wird nach der Auftaktpleite daher auch sicher nicht alles über den Haufen werden. Vielmehr dürfte es allenfalls punktuelle Veränderungen geben. So etwa auf dem linken Flügel, wo Idir Ouali den angeschlagenen Moritz Stoppelkamp ersetzen könnte.

Tipp

Obwohl es nicht zum Sieg reichte, hat sich Düsseldorf zum Auftakt sehr ansprechend präsentiert und wird mit einer Leistung wie in Berlin sicherlich im vorderen Drittel mitmischen. Paderborn hat sich derweil noch nicht richtig gefunden und benötigt offenkundig noch Zeit zur Anpassung an die zweite Liga. Ein Paderborner Coup in der Esprit-Arena wie beim 6:1 im Jahr 2013 ist diesmal kaum zu erwarten.

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