Lautern – Braunschweig, zwei Traditionsklubs, die in dieser Saison (wieder) ans Tor zu Bundesliga klopfen wollen, stehen sich am zweiten Spieltag der 2. Bundesliga gegenüber. Während der 1. FC Kaiserslautern seine nur verhalten geäußerten Aufstiegsambitionen mit einem überzeugenden 3:1-Auftaktsieg beim MSV Duisburg eindrucksvoll unterstrichen hat, droht Eintracht Braunschweig ein kompletter Fehlstart. Der BTSV unterlag am vergangenen Wochenende dem SV Sandhausen vor eigenem Publikum mit 1:3 und präsentierte sich dabei erschreckend schwach.

Exakt 50 Duelle gab es bislang zwischen beiden Vereinen. Mit 40 Begegnungen fand das Gros in der Bundesliga statt. Mit 23 Siegen bei elf Unentschieden und 16 Niederlagen hat der FCK die bessere Bilanz. In Kaiserslautern sprechen 18 Heimsiege bei fünf Remis und nur zwei Braunschweiger Auswärtserfolgen eine ziemlich klare Sprache.

1. FC Kaiserslautern

Aufstellung 1. FC Kaiserslautern

Voraussichtliche Aufstellung: Müller – Zimmer, Vucur, Heubach, Löwe – Karl, Ring – Halfar, Klich, Jenssen – Przybylko

Obwohl eine Reihe von Leistungsträgern nicht gehalten werden konnten hat sich der 1. FC Kaiserslautern am ersten Spieltag gleich als ein heißer Aufstiegskandidat herauskristallisiert. Sicherlich ist es noch zu früh, nach nur einer Partie eine wirklich aussagekräftige Prognose abzugeben, doch die Mannschaft von Trainer Kosta Runjaic trat in Duisburg sehr überzeugend auf, woran vor allem auch die Neuzugänge Stipe Vucur, Daniel Halfar und Kacper Przybylko großen Anteil hatten. Bemerkenswert war, dass der FCK seine ersten drei Torchancen allesamt verwandeln konnte, nachdem just die Chancenverwertung im vergangenen Spieljahr das große Problem der Roten Teufel war. Dafür, dass sich die Euphorie nach dem Auftakterfolg in Grenzen hielt, sorgte indes die letzte halbe Stunde, in der es die Pfälzer an Konsequenz vermissen ließen und Duisburg den Anschlusstreffer ermöglichten. Schon geschlagen scheinende Gegner durch Nachlässigkeiten aufzubauen war ein weiteres Manko des FCK in der Vorsaison, das nun nicht erneut in regelmäßigen Abständen zu Tage treten soll.

Personell hat Trainer Runjaic keinen Grund, seine Erfolgself zu verändern, wenngleich auf der Bank einige hochkarätige Alternativen mit den Hufen scharren.

Eintracht Braunschweig

Aufstellung Eintracht Braunschweig

Voraussichtliche Aufstellung: Gikiewicz – Decarli, Correia, Reichel – Ofosu-Ayeh, Schönfeld, Matuschyk, Boland – Hochscheidt, Omladic – Hvilsom

Eintracht Braunschweig hat gegen den SV Sandhausen an die zuletzt schon nicht mehr überzeugenden Testspiele beim SV Drochtersen/Assel (1:0) sowie gegen Dynamo Kiew und Rayo Vallecano (jeweils 1:2) angeknüpft und sowohl in der Defensive als auch in der Offensive erstaunliche Schwächen verraten. Abgesehen von der grundsätzlich noch nicht gut funktionierenden Dreierkette sind drei Gegentore nach Standardsituationen immer ein Zeichen mangelnder Konzentration und Entschlossenheit, während auf der anderen Seite ohne den angeschlagenen Emil Berggreen und den noch nicht voll integrierten Mads Hvilsom die Präsenz im gegnerischen Strafraum fehlte.

Trainer Torsten Lieberknecht dürfte personell auf das Gesehene reagieren. Ken Reichel sollte nach abgesessener Sperre in der Abwehrreihe zurückkehren, für die auch der nachverpflichtete schwedische U-21-Europameister Joseph Baffo eine Option wäre. Im Mittelfeld werden wohl die enttäuschenden Neuzugänge Adam Matuschyk und Patrick Schönfeld nochmals eine Chance erhalten, während vorne Hvilsom sein Debüt feiern könnte. Auch wieder fit ist Nik Omladic, der gemeinsam mit Jan Hochscheidt in zweiter Reihe agieren könnte. Die schwachen Hendrick Zuck und Salim Khelifi müssten dann auf die Bank.

Tipp

Braunschweig offenbarte in allen Mannschaftsteilen gravierende Defizite, die kaum innerhalb einer Woche behoben werden können. Knüpft der FCK an seinen Auftritt in Duisburg an und agiert vor dem gegnerischen Tor abermals eiskalt, sollte es keinen Zweifel am Sieger geben. Und selbst wenn sich Braunschweig steigern kann, müsste Lautern schon deutlich schwächer auftreten als in der Vorwoche, damit der BTSV etwas mitnehmen kann.

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