Union – KSC, beide Teams sind nach drei Runden noch sieglos und hinken damit ihren eigenen Ansprüchen hinterher. Das gilt vor allem für den 1. FC Union Berlin, der relativ offensiv den Aufstieg in die Bundesliga als Ziel ausgegeben hat, der nach drei Spieltagen aber nur zwei Punkte auf dem Konto hat.

Der Karlsruher SC, der sich in Sachen Zielsetzung weniger forsch gibt, aber auch im vorderen Drittel mitmischen möchte, steht unterdessen nach drei Unentschieden bei drei Zählern. 18-mal standen sich beide Vereine bislang gegenüber, wobei die Bilanz mit sieben Siegen leicht für den KSC spricht, während es Union bei sechs Unentschieden nur auf fünf Erfolge bringt. An der heimischen Alten Försterei stehen für die Eisernen allerdings bei nur einer Niederlage vier Siege und vier Remis in der Statistik.

1. FC Union Berlin

Nach einer guten Rückrunde mit acht Heimsiegen am Stück ging der 1. FC Union trotz des Verlustes von Torjäger Bobby Wood zuversichtlich in die neue Saison. Zum Auftakt beim VfL Bochum setzte es in einem sehr engen Spiel allerdings gleich eine unglückliche 1:2-Niederlage und dann riss beim ersten Auftritt vor heimischem Publikum auch gleich die Siegesserie, das die Eisernen gegen Dynamo Dresden nicht über ein 2:2 hinauskamen. Immerhin sind es nun aber elf Heimspiele in Folge ohne Niederlage (acht Siege, drei Remis).

Danach mühte sich Union im DFB-Pokal bei Zweitliga-Absteiger MSV Duisburg zu einem 2:1-Sieg nach Verlängerung, ehe es vor der Länderspielpause ein Spektakel gab. Bei Arminia Bielefeld drehten die Eisernen einen 1:3-Rückstand auf bemerkenswerte Art und Weise in ein 4:3, um sich letztlich mit einem 4:4 zufrieden geben zu müssen.

Mit Neuzugang Simon Hedlund und dem wieder fitten Philipp Hosiner hat Trainer Jens Keller zwei weitere hochkarätige Optionen für die Offensive hinzubekommen, die nach den vier Toren in Bielefeld allerdings nicht zwingend ein neues Gesicht erhalten wird.

Aufstellung 1. FC Union Berlin

Voraussichtliche Aufstellung: Busk – Trimmel, Leistner, Puncec, Pedersen – Fürstner – Kroos, Kreilach – Skrzybski, Quaner, Redondo

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Karlsruher SC

Der Karlsruher SC hat an den ersten drei Spieltagen wie schon in der letzten Saison defensiv überzeugt, aber offensiv Probleme offenbart. Die Ergebnisse der bisherigen Begegnungen bei Arminia Bielefeld (0:0), gegen den VfL Bochum (1:1) und gegen den TSV 1860 München (0:0) sprechen auf jeden Fall eine klare Sprache. Und das 1:2 im DFB-Pokal bei den Münchner Löwen hätte es wohl auch nicht gegeben, wenn Neuzugang Jordi Figeruas bei seiner Startelfpremiere nicht zweimal fatal gepatzt hätte. Zuletzt im Liga-Duell mit den Löwen machte der Spanier indes schon einen verbesserten Eindruck und scheint kein Sicherheitsrisiko mehr zu sein.

Im Vergleich zum Spiel gegen die Löwen dürfte Stammkeeper Rene Vollath nach überstandener Verletzung wieder zurückkehren. Manuel Torres fehlt dagegen nach Gelb-Rot gesperrt. Erstmals im Kader stehen könnten die Last-Minute-Neuzugänge Florian Kamberi und Charis Mavrias, die die Optionen im Offensivbereich erweitern.

Aufstellung Karlsruher SC

Voraussichtliche Aufstellung: Vollath – Valentini, Thoelke, Jordi Figueras, Sallahi – Prömel, Kinsombi – Barry, Yann, Stoppelkamp – Diamantakos

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Tipp

Rein statistisch spricht vieles für ein Unentschieden, doch zu Hause war der 1. FC Union im Jahr 2016 bisher extrem stark und verfügt insgesamt auch über etwas mehr Qualität, weshalb wir eigentlich nur einen KSC-Sieg für wenig wahrscheinlich erachten.

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