Union – Heidenheim, bereits zum dritten Mal in dieser Saison stehen sich beide Vereine gegenüber. Sowohl in der ersten Runde des DFB-Pokals als auch im Hinspiel konnte sich der 1. FC Heidenheim vor eigenem Publikum durchsetzen. Zuvor gab es dieses Duell noch nie.

Heidenheim hat sich als Aufsteiger in der 2. Bundesliga gut zurecht gefunden und den Abwärtstrend  vor Weihnachten mit dem 2:1-Sieg zum Start ins neue Jahr beim TSV 1860 München gestoppt. Mit 28 Punkten liegt der FCH auf dem neunten Platz und ist damit auf dem besten Weg, den Klassenerhalt frühzeitig unter Dach und Fach zu bringen. Der 1. FC Union Berlin ist mit einem Punkt weniger Elfter, verfügt nach schwachem Saisonstart inzwischen aber über ein stattliches Polster von neun Zählern auf die Abstiegszone.

1. FC Union Berlin

Zum Start ins neue Jahr hat der 1. FC Union gegen den VfL Bochum aus einem Rückstand noch einen verdienten 2:1-Sieg gemacht und damit den positiven Trend aus dem Spätherbst fortgesetzt. Mit der 1:3-Niederlage beim 1. FC Nürnberg wurde es dann allerdings versäumt nachzulegen und vielleicht doch noch an die Spitzenplätze heranzurücken. Letztlich bewegen sich die Eisernen aber mit ihrer Ausbeute im Rahmen der Erwartungen, die aufgrund eines Umbruchs im vergangenen Sommer mit dem neuen Trainer Norbert Düwel nicht allzu hoch angesetzt warten.

Dennoch lautet das Ziel der Köpenicker natürlich, die Saison so gut wie möglich abzuschließen, weshalb auch gegen Heidenheim ein Dreier her soll. Der Aufsteiger soll nach den beiden Niederlagen vom Saisonbeginn jedenfalls gar nicht erst zum Angstgegner werden. Im Vergleich zu letzter Woche fehlt mit Sebastian Polter allerdings der beste Torschütze gelbgesperrt. Hinter den angeschlagenen Sören Brandy und Steven Skrzybski stehen zudem noch Fragezeichen, sodass sich die Aufstellung insbesondere in der Offensive vermutlich erst kurzfristig ergeben wird.

Aufstellung 1. FC Union Berlin

Voraussichtliche Aufstellung: Haas – Trimmel, Puncec, Leistner, Schönheim – Kreilach, Parensen – Quiring, Skrzybski – Brandy, Nebihi

1. FC Heidenheim

Aufstellung 1. FC Heidenheim

Der 1. FC Heidenheim hat es nach der starken zweiten Halbzeit von München und dem deshalb verdienten 2:1-Erfolg in der Allianz Arena verpasst, vor eigenem Publikum nachzulegen. Trotz guter Leistung unterlag die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt dem Karlsruher SC mit 0:1, was in erster Linie auf eine schwache Chancenverwertung zurückzuführen war. Bis zum Strafraum präsentierte sich der FCH aber ähnlich stark wie nach der Pause bei den Münchner Löwen, was Anlass zu berechtigter Hoffnung gibt, dass die schlechten Ergebnisse am Ende des alten Jahres nur eine vorübergehende Schwächephase waren.

Personell hat Coach Schmidt wenig Gründe für Veränderungen. Im Angriff könnte aber Winter-Neuzugang Andreas Voglsammer, der bei seinen zwei Einwechslungen immer für Torgefahr sorgte, seine Startelfpremiere feiern. Weichen müsste Adriano Grimaldi, der die Woche über krankheitsbedingt nicht voll trainieren konnte.

Voraussichtliche Aufstellung: Sattelmaier – Strauß, Göhlert, Beermann, Heise – Leipertz, Griesbeck, Titsch-Rivero, Schnatterer – Voglsammer, Niederlechner

Tipp

Beide Mannschaften sind in ordentlicher Verfassung. Der Heimvorteil spräche deshalb zwar für Union, doch ohne Torjäger Polter dürfte den Eisernen die letzte Durchschlagskraft im Angriff fehlen, sodass Heidenheim selbst dann etwas mitnehmen könnte, wenn erneut die Effizienz im Abschluss fehlt.

Tipp: Unentschieden – 3.50 Tipico (der marktführer in Deutschland!)

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