Nürnberg – Freiburg, fraglos das Top-Spiel des 18. Spieltages der 2. Bundesliga. Der SC Freiburg reist als Herbstmeister an und hat nun auch die Wintermeisterschaft im Blick, nachdem sich der Bundesliga-Absteiger trotz zahlreicher namhafter Abgänge beginnend mit dem spektakulären 6:3 am ersten Spieltag gegen Nürnberg gefunden hat und zu einer schlagkräftigen Einheit geworden ist.

Der 1. FC Nürnberg hat auch im zweiten Jahr nach dem Abstieg aus der Bundesliga einen schwachen Start hingelegt, sich aber inzwischen gefangen. Nach sieben ungeschlagenen Spielen in Folge und zuletzt drei Siegen am Stück hat der Club zumindest Tuchfühlung zu Relegationsplatz drei hergestellt.

Nach bislang 27 Duellen ist die Bilanz mit jeweils elf Siegen sowie fünf Unentschieden ausgeglichen. In Nürnberg hat der Club mit sechs Erfolgen bei zwei Remis und fünf Pleiten zwar leicht die Nase vorne, doch in den vergangenen Jahren wurde Freiburg zum Angstgegner für die Franken. Denn von den letzten elf Vergleichen gingen acht an den Sport-Club, während der FCN sieglos blieb und sich mit nur drei Remis begnügen musste.

1. FC Nürnberg – SC Freiburg 13.12.2015 Tipp

1. FC Nürnberg

Aufstellung 1. FC Nürnberg

Voraussichtliche Aufstellung: Schäfer – Brecko, Margreitter, Bulthuis, Sepsi – Behrens, Erras – Schöpf, Leibold – Burgstaller, Füllkrug

Nach durchwachsenen 18 Punkten aus den ersten 14 Spielen stand der 1. FC Nürnberg vor dem Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig am Scheideweg. Von den sechs Spielen zuvor wurde zwar nur bei RB Leipzig (2:3) verloren, doch bei fünf Unentschieden gab es auch keinen einzigen Sieg. Allerdings zeigte die Formkurve deutlich nach oben und erreichte zwischenzeitlich mit dem 5:1 im DFB-Pokal gegen Fortuna Düsseldorf auch einen Höhepunkt, der zwar zunächst nicht bestätigt werden konnte, aber das große Potential des Teams aufzeigte. Im eingangs erwähnten Spiel gegen Braunschweig überzeugte der Club dann zwar nicht vollends, gewann aber spät mit 2:1. Beim FC St. Pauli (4:0) und gegen den SC Paderborn (2:1) wurden dann zwei hochverdiente Siege nachgelegt, die darauf hindeuten, dass der Knoten endgültig geplatzt ist.

Trainer Rene Weiler hat keinen Grund, seine erfolgreiche Elf zu verändern. Der Schweizer Fußball-Lehrer verfügt mit Kevin Möhwald oder Danny Blum zudem über starke Optionen von der Bank.

SC Freiburg

Aufstellung SC Freiburg

Voraussichtliche Aufstellung: Schwolow – Torrejon, Höhn, Kempf, Föhrenbach – Höfler, Schuster – Frantz, Grifo – Philipp, Petersen

Mit 24 Punkten aus den ersten elf Spielen, von denen nur ein einziges verloren wurde, hat der SC Freiburg von Anfang an deutlich gemacht, in Sachen Aufstieg ein gewichtiges Wörtchen mitreden zu wollen. Ende Oktober erlaubte sich die Mannschaft von Trainer Christian Streich dann aber eine erste kleine Schwächephase mit Niederlagen beim FC St. Pauli (0:1) und im DFB-Pokal gegen den FC Augsburg (0:3), denen Unentschieden gegen Eintracht Braunschweig (2:2) und bei Schlusslicht MSV Duisburg (1:1) folgten. Die anschließende Länderspielpause kam aus Freiburger Sicht dann aber zur rechten Zeit, denn nach der zweiwöchigen Unterbrechung reihte der Sport-Club Siege gegen den SC Paderborn (4:1), beim 1. FC Heidenheim (2:1) und zuletzt gegen den 1. FC Union Berlin (3:0) aneinander.

Freiburg muss im Vergleich zur Vorwoche einmal umbauen, weil Sechser Amir Abrashi gelbgesperrt fehlt. Ist der zuletzt angeschlagen fehlende Julian Schuster fit, rückt der Kapitän ins Team. Falls nicht, wird wohl Mike Frantz ins defensive Mittelfeld gezogen und Lucas Hufnagel beginnt rechts offensiv.

Tipp

Angesichts der beiderseits sehr guten Form eine ganz schwer zu prognostizierende Begegnung. Dass in den Spielen mit Beteiligung beider Mannschaften schon 59 Tore und damit die meisten in der gesamten Liga gefallen sind, spricht aber in Kombination mit den starken Offensivreihen für unterhaltsame 90 Minuten mit einigen Toren.

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