Nürnberg – KSC, zwei große Traditionsvereine, die beide ihren Zielen mehr oder weniger weit hinterherhinken. Der 1. FC Nürnberg hat sich zwar längst aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet bzw. war nie wirklich dabei, liegt als Tabellenzehnter mit neun Punkten Vorsprung auf Relegationsplatz 16 aber zumindest im gesicherten Mittelfeld. Der Karlsruher SC, der eigentlich auch oben mitspielen wollte, ist dagegen vor der Länderspielpause ans Tabellenende abgerutscht und schwebt bei drei Zählern Rückstand ans rettende Ufer in höchster Abstiegsgefahr.

89 Duelle gab es bislang zwischen beiden Vereinen. Mit 38 Siegen hat Nürnberg die bessere Bilanz, während für den KSC nur 29 Erfolge zu Buche stehen, bei 22 Unentschieden. In Nürnberg sprechen 24 Heimsiege bei zwölf Remis und sieben Niederlagen noch klarer für den Club.

1. FC Nürnberg

Der 1. FC Nürnberg hat einen kapitalen Fehlstart mit nur zwei Punkten aus den ersten sechs Spielen in den Wochen danach einigermaßen wettgemacht und ist mit 25 Punkten in die Winterpause gegangen. Zum Rückrundenauftakt verlor der Club dann aber gegen Dynamo Dresden mit 1:2. Danach nährten ein 3:2-Sieg beim 1. FC Heidenheim und ein 1:1 gegen Eintracht Braunschweig die zu diesem Zeitpunkt noch vorhandenen Aufstiegshoffnungen, doch drei Niederlagen in Folge beim TSV 1860 München (0:2), gegen den VfL Bochum (0:1) und bei der SpVgg Greuther Fürth (0:1) ließen nicht nur den Glauben an die Bundesliga schwinden, sondern kosteten auch Trainer Alois Schwartz den Job. Unter dem neuen Coach Michael Köllner gelang dann mit einem 1:0-Sieg gegen Arminia Bielefeld wieder ein Dreier, dem allerdings vor der Länderspielpause eine 0:1-Niederlage beim 1. FC Union Berlin folgte.

Die zuletzt angeschlagen fehlenden Thorsten Kirschbaum und Tim Matavz sind voraussichtlich wieder dabei. Mit Dennis Lippert, Tim Leibold, Patrick Erras, Laszlo Sepsi, Abdelhamid Sabiri, Shawn Parker und Cedric Teuchert gibt es aber nach wie vor viele Verletzte zu beklagen. Zudem fällt Edgar Salli gelbgesperrt aus.

Aufstellung 1. FC Nürnberg

Voraussichtliche Aufstellung: Kirschbaum – Brecko, Margreitter, Bulthuis, Djakpa – Petrak, Behrens – Kempe, Möhwald, Hufnagel – Matavz

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2,10
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Karlsruher SC

Nach nur zwölf Punkten aus 15 Spielen hat sich der Karlsruher SC von Trainer Tomas Oral getrennt und ging dann nach zwei Remis unter Interimscoach Lukas Kwasniok mit 14 Zählern in die Winterpause. In dieser trat mit Mirko Slomka der neue Trainer seinen Dienst an, der sich mit einem 3:2-Heimsieg gegen Arminia Bielefeld auch gleich gut einführte. Danach gab es beim VfL Bochum immerhin ein 1:1, ehe beim TSV 1860 München (1:2), gegen den 1. FC Union Berlin (1:3) und beim FC St. Pauli (0:5) dreimal in Folge verloren wurde. Auf das Debakel auf St. Pauli zeigte der KSC indes mit einem 2:0-Sieg gegen Hannover 96 eine starke Reaktion, die allerdings nicht bestätigt werden konnte. Denn danach verloren die Badener sowohl bei Erzgebirge Aue (0:1) als auch gegen Fortuna Düsseldorf (0:3). Dadurch befindet sich Coach Slomka bereits wieder in der Diskussion.

Mit Franck Kom, Jordi Figueras und Dimitris Diamantakos haben sich gegen Düsseldorf gleich drei Spieler die fünfte gelbe Karte eingehandelt. Verletzt fehlen außerdem weiterhin Manuel Torres, Erwin Hoffer und Ylli Sallahi. Matthias Bader könnte dafür sein Comeback geben.

Aufstellung Karlsruher SC

Voraussichtliche Aufstellung: Orlishausen – Bader, Kinsombi, Gimber, Kempe – Prömel, Meffert – Valentini, Yamada, Stoppelkamp – Mugosa

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3,90
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Tipp

Nürnberg wirkt seit dem Trainerwechsel deutlich verbessert, wohingegen sich der KSC zuletzt in ganz schwacher Verfassung präsentierte. Die Form spricht also ebenso wie der Heimvorteil für den Club, während die personellen Ausfälle beide Teams gleichermaßen treffen.

Tipp: Sieg 1. FC Nürnberg – 2.10 Tipico (die deutsche Nummer 1)

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