Nürnberg – KSC, zum Abschluss des 13. Spieltages der 2. Bundesliga steht das Duell zweier Traditionsklubs auf dem Programm, die lieber heute als morgen wieder ins Oberhaus zurückkehren würden. Bislang sind beide aber ein gutes Stück von den Aufstiegsrängen entfernt. Der 1. FC Nürnberg belegt mit 16 Punkten Rang zehn und der Karlsruher SC ist mit einem Zähler weniger Zwölfter.

Nach 60 Duellen spricht die Bilanz mit 23 Siegen leicht für den FCN, während der KSC bei 17 Unentschieden immerhin 20 Erfolge feiern durfte. In Nürnberg liest sich die Bilanz der Badener mit fünf Siegen, neun Remis und 15 Niederlagen allerdings sehr bescheiden.

1. FC Nürnberg

Aufstellung 1. FC Nürnberg

Voraussichtliche Aufstellung: Kirschbaum – Brecko, Margreitter, Bulthuis, Sepsi – Behrens, Erras – Schöpf, Leibold – Füllkrug, Burgstaller

Nach schwachem Start mit nur vier Punkten aus den ersten vier Spielen gelangen dem 1. FC Nürnberg in der Folge drei Siege aus vier Spielen, mit denen der Anschluss an die angepeilten Aufstiegsplätze hergestellt wurde. Just nach dem überzeugenden 3:0 beim 1. FC Kaiserslautern am achten Spieltag zeigte der Trend dann aber wieder nach unten. Gegen Arminia Bielefeld reichte es nur zu einem 2:2 und bei RB Leipzig wurde mit 2:3 verloren. Im letzten Heimspiel gegen den FSV Frankfurt kassierte ein klar überlegener Club in der Nachspielzeit den völlig unnötigen Ausgleich zum 1:1 und lieferte im letzten Auswärtsspiel beim MSV Duisburg (0:0) eine dürftige Leistung ab. Dafür platzte dann am Dienstag im DFB-Pokal der Knoten, als der FCN Fortuna Düsseldorf mit 5:1 vom Platz fegte und dabei sein ganzes Potential zeigte.

Nach dem in allen Belangen überzeugenden Auftritt gegen Düsseldorf wäre es eine Überraschung, würde Trainer Rene Weiler seine Startelf verändern.

Karlsruher SC

Aufstellung Karlsruher SC

Voraussichtliche Aufstellung: Orlishausen – Valentini, Stoll, Mauersberger, Kempe – Prömel, Meffert – Barry, Nazarov, Yamada – Hoffer

Der Trend beim Karlsruher SC ist klar positiv und auch nachhaltiger als bei den beiden Siegen am dritten und vierten Spieltag, die nach zwei Auftaktpleiten schon als Wende zum Besseren gefeiert worden sind, ehe drei Pleiten am Stück mit 0:11-Toren folgten. Seit dem 0:2 beim SC Paderborn am 7. Spieltag hat der KSC nun aber nicht mehr verloren. Auf drei 1:1-Unentschieden, bei denen jeweils spät der Ausgleich erzielt und so eine gute Moral unter Beweis gestellt wurde, gegen Fortuna Düsseldorf, beim 1. FC Heidenheim und gegen den SC Freiburg, folgten zuletzt die Saisonsiege Nummer drei und vier. Und sowohl beim TSV 1860 München (1:0) als auch im Derby gegen den 1. FC Kaiserslautern (2:0) siegte der KSC völlig verdient.

KSC-Coach Markus Kauczinski, seit dessen Rückzugsankündigung zum Saisonende zweimal gewonnen wurde, muss seine zuletzt unveränderte Elf diesmal gezwungenermaßen umstellen, weil Dominc Peitz aufgrund der fünften gelben Karte ausfällt. Erster Nachrücker ist wohl Jonas Meffert, der seinen Stammplatz nur verletzungsbedingt verloren hatte und nun wieder fit ist.

Tipp

Auch wenn beim KSC die Tendenz zuletzt nach oben zeigte, ist Nürnberg doch besser besetzt und hat mit dem klaren Erfolg im Pokal sicherlich Auftrieb bekommen. Es ist zwar eine enge Begegnung zu erwarten, doch an deren Ende sollte der Club die drei Punkte im heimischen Stadion behalten.

Tipp: Sieg 1. FC Nürnberg – 2.30 Interwetten

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