Nürnberg – Aue, obwohl durch sieben Tabellenplätze getrennt, geht es für beide noch um den Klassenerhalt. Der 1. FC Nürnberg befindet sich als Achter nur auf den ersten Blick in einer komfortablen Situation, ist der Vorsprung der Franken auf den Relegationsplatz doch auf fünf und auf den ersten direkten Abstiegsplatz auf sechs Punkte geschmolzen. Auch deshalb, weil sich Erzgebirge Aue in den vergangenen Wochen nach oben gearbeitet hat. Als Tabellenfünfzehnter mit zwei Punkten Distanz zum Relegationsplatz sind die Veilchen aber noch lange nicht über den Berg.

Nach sechs Duellen wartet Aue noch auf den ersten Sieg gegen Nürnberg. Fünf von sechs Begegnungen gewann der Club, darunter die beiden bisherigen Heimspiele. Lediglich zu Hause gelang Aue bei drei Pleiten ein Remis.

1. FC Nürnberg

25 Punkte zur Winterpause waren nach verpatztem Start eine zumindest noch ordentliche Zwischenbilanz, die so manchen im Umfeld des 1. FC Nürnberg noch von der Bundesliga träumen ließen. Nach nur vier Punkten aus den ersten sechs Spielen im neuen Jahr hatte sich dieses Thema aber erledigt und Trainer Alois Schwartz musste seinen Hut nehmen. Unter dem neuen Trainer Michael Köllner gelang auf Anhieb ein 1:0-Sieg gegen Arminia Bielefeld und nach einem trotz der Niederlage ansprechenden Auftritt beim 1. FC Union Berlin (0:1) feierte der Club gegen den Karlsruher SC (2:1) den zweiten Heimsieg in Serie. Bei Hannover 96 (0:1) und zuletzt gegen den FC St. Pauli (0:2) wurde aber zweimal verloren, womit nun die Abstiegsangst am Valznerweiher umgeht. Insbesondere wegen der ausgeprägten Offensivschwäche. In den letzten acht Spielen erzielte Nürnberg nur drei Tore, zwei davon per Elfmeter.

Even Hovland fällt zwar gelbgesperrt aus, doch dafür sind im Vergleich zur Vorwoche mit Thorsten Kirschbaum, Georg Margreitter, Ondrej Petrak und Kevin Möhwald gleich vier schmerzlich vermisste Stammkräfte wieder dabei. Mit Abdelhamid Sabiri, Tim Leibold, Patrick Erras, Shawn Parker und Dennis Lippert ist die Liste der Ausfälle aber noch immer lang.

Aufstellung 1. FC Nürnberg

Voraussichtliche Aufstellung: Kirschbaum – Brecko, Margreitter, Bulthuis, Djakpa – Petrak, Behrens – Kempe, Möhwald, Hufnagel – Matavz

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Erzgebirge Aue

Nach 13 Punkten am Ende einer enttäuschenden Hinrunde ist Erzgebirge Aue mit einem 2:1-Sieg gegen den 1. FC Heidenheim gut ins neue Jahr gestartet, konnte aber nicht nachlegen. Nach nur zwei Punkten aus den Spielen beim SV Sandhausen (0:2), gegen Greuther Fürth (0:0), bei Eintracht Braunschweig (1:1) und gegen Dynamo Dresden (1:4) trat Trainer Pavel Dotchev zurück und leitete damit einen Aufschwung ein. Bereits unter Interimstrainer Robin Lenk zeigte Aue beim 2:2 bei Arminia Bielefeld eine gute Reaktion auf einen frühen 0:2-Rückstand und mit dem Amtsantritt des neuen Trainer Domenico Tedesco ging es dann steil bergauf. Gegen den Karlsruher SC (1:0), beim VfL Bochum (1:1), gegen den FC St. Pauli (1:0), beim 1. FC Union Berlin (1:0) und am vergangenen Wochenende gegen den TSV 1860 München (3:0) holte Aue unter Tedesco 13 von 15 möglichen Punkten und kassierte in fünf Spielen nur ein Gegentor.

Mit der Aufstellung gegen 1860 München hat Tedesco überrascht, letztlich aber alles richtig gemacht. Zumindest Pascal Köpke dürfte aber nun wieder beginnen. Nicht dabei ist lediglich der Langzeitverletzte Max Wegner.

Aufstellung Erzgebirge Aue

Voraussichtliche Aufstellung: Männel – Kalig, Samson, Breitkreuz – Rizzuto, Tiffert, Fandrich, Hertner – Soukou, Köpke, Nazarov

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Tipp

Die Formkurven beider Mannschaften sprechen zwar für das Gegenteil, aber wir glauben daran, dass die Rückkehr vieler zuletzt fehlender Stammkräfte Nürnberg einen Schub geben wird und der Club am Ende knapp gewinnt.

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