Nürnberg – Union, mit jeweils 27 Punkten stehen beide Mannschaften nach 20 Spieltagen im Niemandsland der Tabelle und die kommenden Wochen werden zeigen, wohin der Weg führt. Beim 1. FC Nürnberg hat die durch 13 Punkte aus den letzten sechs Spielen vor der Winterpause genährte Hoffnung auf eine Aufholjagd Richtung Aufstiegsplätze mit der 1:2-Niederlage am vergangenen Wochenende beim FSV Frankfurt einen herben Dämpfer erhalten, während der 1. FC Union Berlin seinen positiven Trend der Vorweihnachtsezeit mit einem 2:1 gegen den VfL Bochum fortsetzen konnte.

Die bisherige Bilanz spricht klar für den 1. FC Nürnberg, der alle vier bisherigen Duelle mit Union gewinnen konnte. Einmal im DFB-Pokal und dreimal in der zweiten Liga behielt der Club gegen die Eisernen die Oberhand, zuletzt beim klaren 4:0-Auswärtssieg im Hinspiel.

1. FC Nürnberg

Groß war die Hoffnung beim 1. FC Nürnberg, dass sich der nach dem Trainerwechsel von Valerien Ismael zu Rene Weiler begonnene Aufwärtstrend auch im neuen Jahr fortsetzen lassen würde. Doch mit der schwachen Leistung in Frankfurt bekamen Fans und Verantwortliche beim Club klar vor Augen geführt, dass der Aufstieg in dieser Saison kaum möglich sein dürfte. Coach Weiler, der offen einräumte vom Auftritt seiner Mannschaft enttäuscht gewesen zu sein, erklärte anschließend sämtliche Bundesliga-Ambitionen für utopisch.

Enttäuschend war vor allem, dass die intensive Arbeit während der Vorbereitung an einem neuen Offensivkonzept überhaupt keine Früchte getragen hat und im Spiel nach vorne kaum etwas zusammenlief. Hinzu kamen abgestellt geglaubte Probleme in der Defensive, die dem Gegner einfache Tore ermöglichten. Gegen Union muss Weiler nun personell umbauen, da Javier Pinola gesperrt ausfällt, was wohl dem im Winter schon aussortierten Dave Bulthuis eine neue Chance eröffnet. Auszufallen droht außerdem der angeschlagene Jürgen Mössmer, für den Youngster Niklas Stark im Abwehrzentrum beginnen könnte.

Aufstellung 1. FC Nürnberg

Voraussichtliche Aufstellung: Rakovsky – Celustka, Mössmer, Hovland, Bulthuis – Petrak, Polak – Kerk, Schöpf, Mlapa – Sylvestr

1. FC Union Berlin

Der 1. FC Union Berlin hat sich gegen Bochum als Einheit präsentiert und mit einer beeindruckenden Mannschaftsleistung aus einem 0:1 noch ein 2:1 gemacht, das dem an Krebs erkrankten Benjamin Köhler gewidmet wurde. Gerade die schwere Erkrankung des Mittelfeldspielers scheint die Mannschaft von Trainer Norbert Düwel noch weiter zusammenzuschweißen. Insgesamt ist der Trend mit vier Siegen aus den letzten sechs Spielen und nur einer unglücklichen Niederlage kurz vor Weihnachten bei Fortuna Düsseldorf (0:1) ausgesprochen positiv.

In Nürnberg kann Coach Düwel wieder auf Toni Leistner bauen, der nach abgesessener Sperre in die Innenverteidigung zurückkehrt. Dafür muss wohl Björn Kopplin weichen, während Fabian Schönheim aus dem Abwehrzentrum nach links rückt. Außerdem hat sich Martin Kobylanski mit seinem Jokertor gegen Bochum für die erste Elf empfohlen und könnte rechts offensiv den Vorzug vor Christoßher Quiring erhalten.

Aufstellung 1. FC Union Berlin

Voraussichtliche Aufstellung: Haas – Trimmel, Puncec, Leistner, Schönheim – Kreilach, Parensen – Kobylanski, Skrzybski – Brandy, Polter

Tipp

Union wirkt derzeit sehr gefestigt und fest entschlossen, dem erkrankten Benny Köhler auf dem Platz eine Freude zu machen. Der Club dagegen offenbarte zum Auftakt in Frankfurt in vielen Bereichen Probleme, die kaum binnen einer Woche abgestellt werden können. Es wäre folglich keine Überraschung, sollte Union etwas mitnehmen.

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