Nürnberg – Heidenheim, es hat eine Weile gedauert, bis beide Mannschaften die ihnen vor der Saison zugedachten Rollen einnahmen, doch inzwischen ist es soweit. Während der 1. FC Nürnberg auf Platz sieben stehend trotz sieben Punkten Rückstand auf die Aufstiegsränge noch zu den Kandidanten für die Bundesliga gezählt wird, muss der 1. FC Heidenheim als Elfter mit sieben Zählern Vorsprung auf die Abstiegszone den Blick zuvorderst nach unten richten.

Nach dem Hinspiel, dem allerersten Duell beider Vereine, sah es noch anders aus. Am 24. September 2014 besiegte Heidenheim den Club durch Tore von Marc Schnatterer, Kevin Kraus und Patrick Mayer auch in dieser Höhe verdient mit 3:0 und schien sogar den Durchmarsch ins Auge fassen zu können, wohingegen Nürnberg im Tabellenkeller festsaß.

1. FC Nürnberg

Der 1. FC Nürnberg hat nach 13 Punkten aus den letzten sechs Spielen vor Weihnachten unter dem neuen Trainer Rene Weiler mit dem 1:2 beim FSV Frankfurt einen Fehlstart ins neue Jahr hingelegt, sich aber mit zwei Siegen gegen den 1. FC Union Berlin (3:1) und bei Fortuna Düsseldorf (3:1) schnell rehabilitiert. Bei noch immer vorhandenen spielerischen Defiziten stimmten Leidenschaft und Wille, was die oberste Voraussetzung ist, um in der zweiten Liga erfolgreich zu sein. Das nötige Quäntchen Glück fehlt dem Club hingegen am vergangenen Wochenende, als bei 1:1 gegen den Karlsruher SC in der Schlussphase zweimal das Aluminium das Siegtor verhinderte.

Im Vergleich zu dieser Partie sind beim FCN kaum Änderungen zu erwarten. Spielmacher Alessandro Schöpf, der gegen den KSC zunächst eine schöpferische Pause erhielt, fehlt nun gelbgesperrt. Ebenfalls auszufallen droht Peniel Mlapa, für den sich im Offensivbereich mit Danny Blum und Sebastian Kerk aber gleich zwei Alternativen anbieten.

Aufstellung 1. FC Nürnberg

Voraussichtliche Aufstellung: Rakovsky – Celustka, Petrak, Hovland, Pinola – Stark, Polak – Burgstaller, Blum – Füllkrug, Sylvestr

1. FC Heidenheim

Mit einem 2:1-Sieg beim TSV 1860 München schien der 1. FC Heidenheim gleich im ersten Spiel des Jahres den vor Weihnachten nicht zu übersehenden Abwärtstrend mit fünf sieglosen Spielen gestoppt zu haben. Die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt verlor anschließend aber gegen den Karlsruher SC (0:1), bei Union Berlin (1:3) und gegen Fortuna Düsseldorf (1:2) dreimal in Folge und steckt erneut in einem Tief, das indes nicht unbedingt auf schlechte Leistungen, sondern zu einem Großteil auf eine unzureichende Chancenverwertung zurückzuführen ist. Angesichts von vier Heimpleiten in Folge nach acht ungeschlagenen Heimspielen vom Start weg muss Heidenheim nun anfangen, auswärts zu punkten, um nicht noch richtig in die Bredouille zu geraten.

Personell wird Coach Schmidt wohl nicht viel verändern. Möglich, dass Tim Göhlert nach seiner Erkrankung wieder in die Innenverteidigung zurückkehrt und im Angriff wird nach wie vor nach einem passenden Partner für Florian Niederlechner gesucht. Auswärts scheint dabei der bewegliche Smail Morabit die besten Karten zu haben.

Aufstellung 1. FC Heidenheim

Voraussichtliche Aufstellung: Zimmermann – Strauß, Wittek, Göhlert, Heise – Titsch-Rivero, Griesbeck – Leipertz, Schnatterer – Morabit, Niederlechner

Tipp

Heidenheim wurden zwar zuletzt ein wenig unter Wert geschlagen, doch mit einer derart schwachen Chancenverwertung gewinnt man eben keine Spiele. In Nürnberg wird der Aufsteiger nun sicherlich deutlich weniger Gelegenheiten bekommen. Der Club dagegen will an seine guten Auftritte der letzten Wochen anknüpfen und noch einmal vorne herankommen. Alleine die Qualität im Kader sollte ein ausreichendes Argument für Wetten auf einen Heimsieg sein.

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