Lautern – KSC, zwei große Traditionsvereine, die beide schon seit längerem vergeblich auf die Rückkehr in die Bundesliga hoffen und auch in diesem Jahr vermutlich nichts mit dem Aufstieg zu tun haben werden. Der 1. FC Kaiserslautern steht mit 16 Punkten immerhin noch auf Rang zwölf, was freilich auch nicht den Ansprüchen in der Pfalz entspricht. Der Karlsruher SC muss sogar den Blick nach unten richten, sind die Badener doch vor dem Derby auf dem Betzenberg mit lediglich elf Zählern auf Relegationsplatz 16 abgerutscht.

57 Duelle gab es bisher zwischen beiden Vereinen. Mit 20 Siegen hat der FCK dabei bislang die Nase gegenüber 14 Erfolgen des KSC und bei 23 Unentschieden relativ klar vorne. Zu Hause hat Lautern sogar 15 von 28 Spielen gewonnen und bei neun Remis nur vier verloren.

1. FC Kaiserslautern

Der 1. FC Kaiserslautern ist mit nur zwei Punkten aus den ersten fünf Spielen und dem Aus in der ersten Pokalrunde beim Halleschen FC (3:4 n.V.) in den Startlöchern hängen geblieben und hat erst am sechsten Spieltag mit einem 3:0 gegen Dynamo Dresden den ersten Sieg feiern können. Der Durchbruch war diese Partie indes noch nicht, denn danach holten die Roten Teufel aus drei Begegnungen wieder nur einen Punkt und kamen nicht aus dem Tabellenkeller. Doch dann begann mit einem 3:0 gegen den VfL Bochum eine bis heute anhaltende Serie ohne Niederlage. Nach dem Erfolg gegen Bochum wurde auch bei der SpVgg Greuther Fürth (1:0) und gegen den 1. FC Union Berlin (1:0) gewonnen, bevor es am vergangenen Montag beim TSV 1860 München immerhin zu einem 1:1 reichte.

Bis auf die Langzeitverletzten Sebastian Kerk, Mensur Mujdza und Kacper Przybylko hat sich das Lauterer Lazarett inzwischen einigermaßen gelichtet. Trainer Tayfun Korkut verfügt etwa mit den zurückgekehrten Daniel Halfar und Jacques Zoua wieder über deutlich mehr Alternativen, wird aber vermutlich zum fünften Mal in Folge in gleicher Besetzung beginnen.

Aufstellung 1. FC Kaiserslautern

Voraussichtliche Aufstellung: Pollersbeck – Mwene, Koch, Ewerton, Aliji – Ziegler – Moritz, Gaus – Stieber – Görtler, Osawe

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2,20
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Karlsruher SC

Nur vier Punkte holte der Karlsruher SC aus den ersten sechs Spielen, sodass schon frühzeitig Kritik am neuen Trainer Tomas Oral aufkam, die sich in den letzten Wochen weiter verstärkt hat. Am siebten Spieltag gelang dem KSC mit einem 2:0 gegen Erzgebirge Aue zwar ein erster Sieg, der mit nur einem Punkt aus den folgenden Spielen bei Fortuna Düsseldorf (1:1) und gegen den 1. FC Nürnberg (0:3) aber nicht bestätigt werden konnte. Danach lieferten die Badener zwar bei den Würzburger Kickers ihre beste Saisonleistung ab und gewannen verdient mit 2:0, doch seitdem setzte es drei Niederlagen in Folge und das auch noch in drei Derbys. Gegen den VfB Stuttgart (1:3), beim 1. FC Heidenheim (1:2) und zuletzt gegen den SV Sandhausen (1:3) hatte man sich in Karlsruhe auf jeden Fall deutlich mehr erhofft.

Bis auf Gaetan Krebs und Dennis Kempe stehen in Kaiserslautern wohl alle Spieler zur Verfügung. Auch der gegen Sandhausen krankheitsbedingt fehlende Grischa Prömel ist wieder dabei und dürfte im defensiven Mittelfeld beginnen. Möglich scheint die Installation einer Doppelsechs auf Kosten einer der beiden Spitzen, nachdem es zuletzt sehr viele Gegentore gab.

Aufstellung Karlsruher SC

Voraussichtliche Aufstellung: Orlishausen – Bader, Thoelke, Kinsombi, Sallahi – Valentini, Prömel – Torres, Yamada, Stoppelkamp – Diamantakos

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3,75
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Tipp

Die Formkurve spricht ganz klar für den 1. FC Kaiserslautern, der zudem gegen Karlsruhe eine sehr gute Heimbilanz vorweisen kann. Argumente für den KSC gibt es hingegen nicht viele.

Tipp: Sieg 1. FC Kaiserslautern – 2.20 Interwetten (sehr starke Quote)

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