Lautern – St. Pauli, wieder einmal ein Duell Aufstiegshoffnung gegen Abstiegsangst, wobei beide Mannschaften alles in der eigenen Hand haben. Der 1. FC Kaiserslautern geht als Tabellenzweiter in die letzten drei Saisonspiele, hat aber nur einen bzw. zwei Punkte Vorsprung auf die Plätze drei und vier. Der FC St. Pauli ist am vergangenen Wochenende ans rettende Ufer auf Platz 15 gesprungen, liegt aber nur wegen der mehr erzielten Tore vor Erzgebirge Aue und hat auch nur einen Zähler mehr als der TSV 1860 München auf dem ersten direkten Abstiegsplatz.

Nach 31 Duellen zwischen beiden Vereinen spricht die Bilanz eine ziemlich klare Sprache. Kaiserslautern bringt es auf 21 Siege, während St. Pauli bei fünf Unentschieden nur fünfmal gegen den FCK gewonnen hat. In Kaiserslautern setzte es für den Kiez-Klub bei einem Sieg und zwei Remis sogar zwölf Pleiten.

1. FC Kaiserslautern

Der 1. FC Kaiserslautern hat am vergangenen Wochenende das Sechs-Punkte-Spiel beim SV Darmstadt 98 mit 2:3 verloren, damit aber erst die zweite Niederlage nach der Winterpause kassiert. Insgesamt wirkt die Mannschaft von Trainer Kosta Runjaic, deren spielerische Klasse unbestritten ist, stabil und wurde in Darmstadt bei eigener Führung auch nur durch einen sehr umstrittenen Elfmeter vom Erfolgsweg abgebracht. Gerade auf dem heimischen Betzenberg ist Lautern aber eine Macht und hat zu Hause 37 von 45 möglichen Punkten geholt, bei noch keiner einzigen Heimpleite. Bei noch zwei ausstehenden Heimspielen und nur noch eine Partie in der Fremde hat der FCK alle Trümpfe in der Hand, sollte sich aber auch kein Heim-Unentschieden wie zuletzt gegen RB Leipzig (1:1) leisten, um den direkten Aufstiegsplatz nicht zu gefährden.

Trainer Runjaic wird im Vergleich zur Vorwoche wohl auf der einen oder anderen Position umbauen. Karim Matmour und Simon Zoller dürften gute Chancen auf eine Rückkehr in die erste Elf haben, wohingegen hinter dem Comeback von Stammtorwart Tobias Sippel erneut ein dickes Fragezeichen steht.

Aufstellung 1. FC Kaiserslautern

Voraussichtliche Aufstellung: Müller – Schulze, Orban, Heubach, Löwe – Karl, Ring – Matmour, Demirbay, Zoller – Hofmann

FC St. Pauli

Der FC St. Pauli hat nach enttäuschendem Start ins neue Jahr in den vergangenen Wochen seine alte Heimstärke wiederentdeckt und zu Hause nacheinander Fortuna Düsseldorf (4:0), den 1. FC Nürnberg (1:0) und RB Leipzig (1:0) geschlagen. Weil gleichzeitig die letzten drei Auswärtsspiele bei Union Berlin (0:1), beim Karlsruher SC (0:3) und beim 1. FC Heidenheim (1:2) verloren gingen, ist der ganz große Befreiungsschlag aber nicht gelungen, was sich vor allem in Anbetracht eines schweren Restprogramms am Ende noch fatal erweisen könnte.

Nach der doch überraschenden Aufstellung gegen Leipzig dürfte Trainer Ewald Lienen diesmal nicht viel umstellen. Ersetzt werden muss aber ausgerechnet Kapitän Sören Gonther, für den Jan-Philipp Kalla in die Innenverteidigung rücken könnte. Ein Kandidat für das rechte Mittelfeld wäre dann Waldemar Sobota.

Aufstellung FC St. Pauli

Voraussichtliche Aufstellung: Himmelmann – Schachten, Sobiech, Kalla, Halstenberg – Alushi, Daube – Sobota, Buchtmann, Buballa – Thy

Tipp

St. Pauli wird zwar wieder Einsatz und Leidenschaft in die Waagschale werfen, diesmal aber auf einen Gegner treffen, der anders als Leipzig in der vergangenen Woche in dieser Hinsicht voll dagegen halten dürfte. Angesichts von St. Paulis Auswärtsschwäche und der Heimstärke der Pfälzer sowie deren sicherlich überlegener individueller Qualität sollte am Ende ein knapper Sieg des FCK stehen.

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