Heidenheim – Freiburg, Im Süden der Republik kommt es zum Duell Neunter gegen Erster. Trotz einer zuletzt leicht negativen Tendenz verkauft sich der 1. FC Heidenheim auch im zweiten Jahr nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga teuer und hat mit 20 Punkten schon jetzt wieder die halbe Miete auf dem Weg zum Klassenerhalt eingefahren.

Der SC Freiburg will derweil so schnell wie möglich wieder raus aus der Liga und liegt als Tabellenführer mit 29 Zählern voll im Plan. Beide Vereine standen sich bislang noch nie in einem Pflichtspiel gegenüber.

1. FC Heidenheim

Aufstellung 1. FC Heidenheim

Voraussichtliche Aufstellung: Zimmermann – Strauß, Göhlert, Beermann, Feick – Titsch-Rivero, Kraus – Leipertz, Schnatterer – Grimaldi, Morabit

Zehn Punkte aus den ersten fünf Spielen und 18 Zählern nach elf Runden waren jeweils bemerkenswert gute Zwischenbilanzen für den 1. FC Heidenheim, der deshalb von mancher Seite sogar zum Kreis der Aufstiegsanwärter gezählt wurde. Allerdings erlaubte sich der FCH vom sechsten bis neunten Spieltag vier sieglose Partien in Serie und steckt aktuell erneut inmitten eines wenig erfolgreichen Laufes. Während beim SV Sandhausen im DFB-Pokal noch glücklich nach Elfmeterschießen gewonnen wurde, sind es in der Liga schon wieder vier Partien nacheinander ohne Dreier. Bei Eintracht Braunschweig (0:1), gegen Union Berlin (0:2), beim SC Paderborn (1:1) und zuletzt gegen die SpVgg Greuther Fürth (1:2) reichte es sogar nur zu einem von zwölf möglichen Punkten. Sorgen bereitet nun vor allem auch, dass die lange ausgeprägte Heimstärke mit zwei Pleiten in Folge vor eigenem Publikum geschwunden ist.

Nicht unwahrscheinlich, dass Trainer Frank Schmidt Robert Strauß und Timo Beermann für Ronny Philp und Norman Theuerkauf in die erste Elf beordert. Damit würde das Team beginnen, dass bei der Pleite gegen Fürth eine ansprechende zweite Halbzeit ablieferte. Für Mathias Wittek reicht es aufgrund von Adduktorenproblemen wohl noch nicht.

SC Freiburg

Aufstellung SC Freiburg

Voraussichtliche Aufstellung: Schwolow – Torrejon, Höhn, Kempf, Föhrenbach – Höfler, Abrashi – Frantz, Grifo – Philipp, Petersen

Der SC Freiburg hat nach dem bitteren Abstieg aus der Bundesliga im Unterhaus keine lange Anlaufzeit benötigt. Obwohl mehrere Leistungsträger den Verein verlassen haben, stand der Sport-Club von Anfang an an der Spitze und wies nach elf Spieltagen mit 24 Punkten eine exzellente Zwischenbilanz auf. Dann aber erlaubte sich Freiburg ein erstes kleines Tief. Auf ein 0:1 beim FC St. Pauli folgte gegen den FC Augsburg das Aus im DFB-Pokal (0:3) und weder gegen Eintracht Braunschweig (2:2) noch beim MSV Duisburg reichte es zu einem Sieg (1:1). Die anschließende Länderspielpause tat der jungen Mannschaft aber offenbar gut, den am letzten Wochenende gelang mit einer der besten Saisonleistungen ein auch in dieser Höhe verdienter 4:1-Sieg gegen Mitabsteiger SC Paderborn.

Trainer Christian Streich, der gegen Paderborn mit Marc Torrejon und Jonas Föhrenbach für den formschwachen Mensur Mujdza und den verletzten Christian Günter zwei neue Außenverteidiger brachte, hat nach dem hervorragenden Auftritt seiner Mannschaft keinen Grund für Veränderungen.

Tipp

Freiburg ist gemeinsam mit RB Leipzig das individuell stärkste Team der Liga und scheint nach der kleinen Schwächeperiode auch wieder in die Spur gefunden zu haben. Das kann man vom 1. FC Heidenheim nicht behaupten, dem daher die dritte Heimniederlage in Serie und ein Absturz in die untere Tabellenhälfte droht.

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