Heidenheim – Duisburg, elf Punkte trennen beide Vereine nach zehn Spieltagen bereits in der Tabelle. Während der 1. FC Heidenheim auch im zweiten Jahr nach dem Aufstieg dazu in der Lage scheint, eine gute Rolle fernab der Abstiegszone zu spielen und mit 16 Punkten schon die Grundlage für den erneuten, frühzeitigen Klassenerhalt gelegt hat, bildet der MSV Duisburg trotz des ersten Sieges vor der Länderspielpause mit lediglich fünf Zählern unverändert das Tabellenschlusslicht.

Bislang sind sich beide Vereine nur in der Saison 2013/14 begegnet, an deren Ende Heidenheim aus der dritten in die zweite Liga aufstieg. Der FCH gewann damals gleich am ersten Spieltag mit 1:0 bei einem nach dem Lizenz-Entzug noch im Chaos steckenden MSV. Im Rückspiel nahmen die Zebras dann von der Ostalb ein 2:2 mit.

1. FC Heidenheim

Aufstellung 1. FC Heidenheim

Voraussichtliche Aufstellung: Zimmermann – Philp, Wittek, Kraus, Feick – Leipertz, Theuerkauf, Griesbeck, Schnatterer – Halloran, Voglsammer

Der 1. FC Heidenheim hat im bisherigen Saisonverlauf das gute Vorjahr bestätigt und bei vier Siegen und vier Unentschieden erst zweimal verloren. Die beide Pleiten am zweiten Spieltag beim 1. FC Nürnberg (2:3) und am achten Spieltag beim FC St. Pauli (0:1) fielen zudem nur knapp aus und waren beide vermeidbar. Zuletzt gelang der Mannschaft von Trainer Frank Schmidt mit einem in dieser Deutlichkeit nicht zu erwartenden 4:0 beim FSV Frankfurt nach zuvor drei sieglosen Spielen mit nur zwei Punkten wieder ein Sieg, mit dem der leichte Abwärtstrend in der Tabelle gestoppt werden konnte. Nun will der FCH seinen aktuellen Zweitliga-Rekord von acht ungeschlagenen Heimspielen in Folge weiter ausbauen.

Coach Schmidt kann bis auf die angeschlagenen Talente Dominik Widemann und Felix Schröter auf seinen kompletten Kader bauen. Veränderungen im Vergleich zum Sieg in Frankfurt sind trotz einiger hochkarätiger Alternativen wie dem wieder fitten Marcel Titsch-Rivero oder Smail Morabit aber eher nicht zu erwarten.

MSV Duisburg

Aufstellung MSV Duisburg

Voraussichtliche Aufstellung: Ratajczak – Feltscher, Meißner, Bajic, Wolze – Albutat, Holland – Bohl, Dausch, Grote – Obinna

Schlechter als der MSV Duisburg mit nur zwei Punkten aus den ersten neun Spielen kann man kaum in die Saison starten, wenn zudem noch reihenweise Spieler verletzt und gesperrt ausfallen. Wenig überraschend ging es deshalb am zehnten Spieltag schon um den Job von Trainer Gino Lettieri, der dank des 1:0-Sieges gegen den SC Paderborn aber erst einmal den Kopf aus der Schlinge gezogen und mit seiner Mannschaft den Anschluss ans untere Mittelfeld hergestellt hat. In der Länderspielpause haben nun einige Verletzte Fortschritte gemacht, wenngleich nach wie vor sieben Ausfälle zu beklagen sind. Vor allem aber haben die spät verpflichteten Victor Obinna und Giorgi Chanturia körperliche Rückstände aufholen können. Beide haben schon gezeigt, absolute Verstärkungen zu sein. Für Chanturia, gegen Paderborn als Joker Schütze des goldenen Tores, reicht es aber noch immer nicht für 90 Minuten, sodass der Georgier wieder von der Bank kommen wird.

Kleinere personelle Veränderungen sind denkbar. Der wieder fitte Tim Albutat könnte ebenso ins Mittelfeld zurückkehren wie Steffen Bohl, was eine defensivere Grundausrichtung ergäbe, müssten doch wohl Kevin Scheidhauer und Kingsley Onuegbu weichen.

Tipp

Beim MSV Duisburg könnte der Knoten geplatzt sein. Die Neuzugänge Obinna und Chanturia heben das Niveau der Zebras spürbar an und das Selbstvertrauen ist ebenfalls zurück. Heidenheim profitierte derweil in Frankfurt von einem desolaten Gegner, konnte zuvor aber nicht richtig überzeugen. Eine Wette auf Auswärtssieg ist zwar gewagt, aber höchst lukrativ.

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