Heidenheim – KSC, ein baden-württembergisches Derby zwischen zwei Vereinen, die mit unterschiedlichen Gefühlen auf den bisherigen Saisonverlauf zurückblicken. Der 1. FC Heidenheim kann mit seinen 19 Punkten aus den ersten elf Spielen durchaus zufrieden sein und hat als Tabellensechster Tuchfühlung zu den Aufstiegsplätzen. Der Karlsruher SC hingegen steht bei eher enttäuschenden elf Zählern und muss den Blick zumindest für den Moment entgegen der eigentlichen Zielsetzung eher nach unten richten.

Sechs Duelle gab es bisher zwischen beiden Vereinen und noch wartet der FCH bei vier Remis und zwei Niederlagen auf den ersten Sieg gegen den KSC. Auch zu Hause reichte es bisher bei einer Niederlage nur zu einem Unentschieden.

1. FC Heidenheim

Vier Punkte aus den ersten vier Spielen war ein solider Start für den 1. FC Heidenheim, der sich danach aber im dritten Jahr 2. Bundesliga mit sieben ungeschlagenen Spielen am Stück zumindest in den erweiterten Kreis der Aufstiegsaspiranten spielte. Nach zwei Siegen beim VfB Stuttgart (2:1) und gegen Fortuna Düsseldorf (2:0) wechselten sich Unentschieden beim SV Sandhausen (0:0), gegen Eintracht Braunschweig (1:1) und Dynamo Dresden (0:0) stets mit Siegen gegen den 1. FC Kaiserslautern (3:0) und bei der SpVgg Greuther Fürth (2:0) ab.

Schon gegen Dresden hatte Heidenheim aber Glück, gegen einen besseren Gegner nicht zu verlieren. Die Niederlage gab es dann im DFB-Pokal gegen den VfL Wolfsburg (0:1) und auch am vergangenen Wochenende kam der FCH vom Gastspiel beim VfL Bochum (1:2) mit leeren Händen nach Hause auf die Ostalb.

Nach dem enttäuschenden Auftritt in Bochum dürfte das überraschend praktizierte 4-1-4-1 schon wieder ausgedient haben und die Rückkehr zum bewährten 4-4-2 erfolgen. Auch personelle Wechsel sind möglich, wobei Top-Scorer Tim Kleindienst verletzungsbedingt weiter keine Option ist.

Aufstellung 1. FC Heidenheim

Voraussichtliche Aufstellung: Müller – Strauß, Wittek, Beermann, Feick – Griesbeck, Titsch-Rivero – Halloran, Schnatterer – Verhoek, Thomalla

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2,15
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Karlsruher SC

Mit nur vier Punkten aus den ersten sechs Spielen und dem Aus schon in der ersten Runde des DFB-Pokals durch ein 1:2 beim TSV 1860 München ist der Karlsruher SC denkbar schlecht aus den Startlöchern gekommen, was prompt zu ersten Diskussionen um den erst im Sommer gekommenen Trainer Tomas Oral führte. Ein 2:0 gegen Erzgebirge Aue beruhigte die Lage am siebten Spieltag ein wenig, doch zu Konstanz hat der KSC seitdem nicht gefunden.

Auf diesen ersten Sieg folgten einen 1:1 bei Fortuna Düsseldorf und ein 0:3 gegen den 1. FC Nürnberg, ehe mit der wohl besten Saisonleistung bei den Würzburger Kickers mit 2:0 gewonnen wurde. Abermals verpassten es die Badener dann, nachzulegen und kassierten gegen den VfB Stuttgart mit 1:3 die zweite Heimpleite in Serie.

Im Vergleich zum Derby gegen Stuttgart dürfte Bjarne Thoelke nach überstandenem Magen-Darm-Infekt in die Innenverteidigung zurückkehren. Weitere Änderungen sind möglich. So könnte Dimitris Diamantakos ins Team rücken und auch Stammkeeper Rene Vollath wäre wieder eine Option. Anders als der Langzeitverletzte Gaetan Krebs.

Aufstellung Karlsruher SC

Voraussichtliche Aufstellung: Orlishausen – Valentini, Kinsombi, Thoelke, Kempe – Prömel – Mavrias, Yamada, Stoppelkamp – Hoffer, Diamantakos

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3,80
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Tipp

Heidenheim befindet sich derzeit in einer kleinen Leistungsdelle, wohingegen der Trend beim KSC trotz der Derbyniederlage leicht nach oben zeigt. Weil sich Karlsruhe aktuell zudem auswärts wohler zu fühlen scheint, geht unsere Tendenz zur Wette auf Auswärtssieg.

Tipp: Sieg Karlsruher SC – 3.80 Betway (der aktuell beste Bonus auf dem Markt)

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