Heidenheim – KSC, ein kleines Derby steigt am neunten Spieltag der 2. Bundesliga. Der 1. FC Heidenheim belegt nach acht Runden mit ordentlichen zwölf Punkten den neunten Platz und ist auf dem besten Weg, sich im zweiten Zweitliga-Jahr der Vereinsgeschichte im Unterhaus zu etablieren. Der Karlsruher SC bringt es derweil erst auf sieben Punkte und steckt mitten in der von nicht wenigen Experten nach der verlorenen Relegation erwarteten, schwierigen Situation.

Erst vier Duelle gab es in der Vergangenheit zwischen beiden Vereinen. Heidenheim wartet bei zwei Unentschieden und zwei Niederlagen noch auf den ersten Sieg gegen den KSC. Zu Hause gelang dem FCH bei einer Pleite lediglich ein Remis.

1. FC Heidenheim

Aufstellung 1. FC Heidenheim

Voraussichtliche Aufstellung: Zimmermann – Philp, Göhlert, Kraus, Feick – Griesbeck, Theuerkauf – Leipertz, Schnatterer – Morabit, Frahn

Der 1. FC Heidenheim hat in dieser Saison bislang zwei Gesicher gezeigt. Während zu Hause zehn von zwölf möglichen Punkten geholt wurden, reichte es auswärts bei zwei Niederlagen lediglich zu zwei torlosen Unentschieden beim SV Sandhausen und bei Arminia Bielefeld. Zuletzt setzte es am Mittwoch beim FC St. Pauli eine 0:1-Pleite, sodass es inklusive dem Remis in Bielefeld und dem 1:1 gegen RB Leipzig im letzten Heimspiel schon drei Partien ohne Sieg sind. Sorgen muss man sich um die sehr gefestigt und gut eingespielte Mannschaft deshalb aber noch lange nicht machen.

Am Ende der englischen Woche ist nicht ausgeschlossen, dass Heidenheims Trainer Frank Schmidt auf der einen oder anderen Position Wechsel vornimmt. Vor allem auf der rechten Abwehrseite, im zentralen Mittelfeld und im Angriff sind mehrere Optionen vorhanden. Sicher ersetzt werden muss der gesperrte Mathias Wittek, für den Tim Göhlert parat steht.

Karlsruher SC

Aufstellung Karlsruher SC

Voraussichtliche Aufstellung: Orlishausen – Valentini, Gulde, Mauersberger, Kempe – Prömel, Peitz – Barry, Nazarov, Yamada – Hoffer

Nach der verlorenen Relegation und einer sehr kurzen Vorbereitung hat der Karlsruher SC für viele Experten nicht ganz unerwartet einen Fehlstart mit inklusive DFB-Pokal drei Niederlagen in die neue Saison hingelegt. Mit den beiden Siegen am dritten und vierten Spieltag beim FSV Frankfurt (2:1) und gegen den MSV Duisburg (2:0) schien die Trendwende dann aber geschafft, doch dem war nicht so. Stattdessen folgten bei Eintracht Braunschweig (0:6), gegen den 1. FC Union Berlin (0:3) und beim SC Paderborn (0:2) drei Niederlagen in Serie mit 0:11-Toren. Am Dienstag gegen Fortuna Düsseldorf war daher nicht von ungefähr eine deutliche Verunsicherung zu spüren, doch dank eines individuellen Fehlers der Rheinländer reichte es trotz abermals sehr durchwachsener Vorstellung am Ende immerhin noch zu einem 1:1, mit dem die Pleitenserie gestoppt wurde.

Nach vier Änderungen in der Startelf vor der Partie gegen Düsseldorf wird Trainer Markus Kauczinski diesmal wohl nicht in diesem Umfang wechseln. Die eine oder andere Umstellung ist aber gerade im Offensivbereich, wo Manuel Torres und Mohamed Gouaida überraschend auf die Bank mussten, denkbar.

Tipp

Beide Mannschaften sind nicht in Top-Form, wobei sich der KSC die gesamte Saison über unter Wert verkauft hat, wohingegen Heidenheim gerade zu Hause am Limit gespielt hat. Schon in den letzten beiden Heimspielen lief es für den FCH aber nicht mehr richtig rund. Ein gut eingestellter KSC ist deshalb alles andere als chancenlos.

Tipp: Doppelte Chance X2 – 1.60 Tipico

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