Heidenheim – KSC, rund 160 Kilometer überwiegend auf der A8 trennen beide Städte, was die Partie zwischen dem 1. FC Heidenheim und dem Karlsruher SC zumindest zu einem kleinen Derby macht. Eine große Tradition hat das Duell allerdings noch nicht, was aufgrund des erst in den letzten Jahren vollzogenen Heidenheimer Aufstieges aus den Niederungen des Amateurfußballs auch nicht verwundert.

Erst dreimal standen sich beide Teams gegenüber, in dieser Zweitliga-Saison sowie 2012/13 in der 3. Liga. In Liga drei gewann der KSC sein Heimspiel mit 5:2 und nahm aus Heidenheim ein 2:2 mit. Das Hinspiel in dieser Spielzeit endete im Wildparkstadion 1:1.

1. FC Heidenheim

Als der 1. FC Heidenheim am 21. November beim SV Sandhausen gerade einen zweiten 3:0-Erfolg in Serie gefeiert hatte, wurde der Drittliga-Meister der vergangenen Spielzeit von nicht wenigen Experten schon zum Kreis der Mannschaften gezählt, denen der Sprung in die Bundesliga zuzutrauen ist. Anschließend verlor das Team von Trainer Frank Schmidt aber seinen Faden und holte aus den letzten fünf Spielen vor Weihnachten nur noch zwei Punkte. Der Blick der Verantwortlichen ging deshalb in der Winterpause verständlicherweise eher nach unten. Weil die Testspiele auch nur durchwachsen verliefen und lediglich gegen Teams aus der dritten und vierten Liga gewonnen wurde, war vor dem Auftakt beim TSV 1860 München eine gewisse Portion Skepsis vorhanden, was den Leistungsstand des FCH angeht. In der Allianz Arena tat sich Heidenheim dann zunächst auch schwer, drehte nach der Pause aber richtig auf und einen 0:1-Rückstand noch in einen verdienten 2:1-Sieg um.

Personell hat Coach Schmidt, der nur auf Julius Reinhardt und Stammkeeper Jan Zimmermann verzichten muss, deshalb keinen Grund für große Veränderungen. Möglich aber, dass Neuzugang Andreas Voglsammer gegen den KSC sein Startelfdebüt gibt und Adriano Grimaldi im Angriff verdrängt. Aber auch der wieder gesunde Smail Morabit ist eine Option als zweite Spitze.

Aufstellung 1. FC Heidenheim

Voraussichtliche Aufstellung: Sattelmaier – Malura, Göhlert, Beermann, Heise – Griesbeck, Titsch-Rivero – Leipertz, Schnatterer – Morabit, Niederlechner

Karlsruher SC

Nach acht Spielen in Folge ohne Niederlage hat der Karlsruher SC in der vorletzten Partie vor Weihnachten beim 1. FC Union Berlin eine 0:2-Pleite einstecken müssen, anschließend aber beim 4:1 gegen den FSV Frankfurt eine starke Reaktion gezeigt. Die Stimmung in der Winterpause war folglich bestens und von Euphorie geprägt, wozu Testspiele wie gegen den SC Freiburg (5:0), den FC Basel (2:2) oder trotz der Niederlage auch beim VfL Wolfsburg (1:2) ihren Teil beigetragen haben. Der Start ins neue Jahr gegen Fortuna Düsseldorf war daher ergebnistechnisch eine Enttäuschung. Lange in Überzahl spielend reichte es am Ende nur zu einem 1:1, weil rund um den gegnerischen Strafraum zu oft der letzte Tick fehlt. Grundsätzlich war der Auftritt aber sehr ansprechend, was auch Trainer Markus Kauczinski anschließend herausstrich.

In Heidenheim hat Kauczinski damit trotz einer Vielzahl an Alternativen wenig Veranlassung, seine Startelf umzubauen. Nicht dabei ist lediglich Sascha Traut, der noch Aufbautraining absolviert.

Aufstellung Karlsruher SC

Voraussichtliche Aufstellung: Orlishausen – Valentini, Gordon, Gulde, Max – Meffert, Yabo – Torres, Yamada, Sallahi – Hennings

Tipp

Heidenheim ist zu Hause (18 von 30 möglichen Punkten) stark und scheint nach dem Winter wieder in der Spur zu sein. Der KSC ist aber besser besetzt und voller Selbstvertrauen. Unter dem Strich erscheint daher im Vorfeld ein Remis realistisch.

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