Heidenheim – Düsseldorf, nur vier Punkte trennen beide Mannschaften in der Tabelle, doch die Ambitionen sich grundverschieden. Während der 1. FC Heidenheim als Aufsteiger so schnell wie möglich die zwölf noch fehlenden Zähler holen will, um mit Erreichen der 40-Punkte-Marke den Klassenerhalt sicher zu haben, hat Fortuna Düsseldorf als Siebter trotz sechs Punkten Rückstand auf die Plätze zwei und drei die Bundesliga nach wie vor fest im Blick.

Es ist erst das zweite Duell beider Teams. Das erste Aufeinandertreffen entschied die Fortuna in der Hinrunde knapp mit 3:2 für sich. Nachdem Charlison Benschop für Düsseldorf und Florian Niederlechner für Heidenheim jeweils doppelt getroffen hatten, entschied Joker Joel Pohjanpalo die Partie zugunsten der Fortuna.

1. FC Heidenheim

Der 1. FC Heidenheim hat seinen unverkennbaren Abwärtstrend aus den Wochen vor Weihnachten gleich im ersten Spiel des neuen Jahres beim TSV 1860 München stoppen können, als aus einem Rückstand noch ein 2:1-Sieg gemacht wurde. Im anschließenden Heimspiel gegen den Karlsruher SC (0:1) verpasste es die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt allerdings in erster Linie wegen einer schwachen Chancenverwertung nachzulegen und kassierte die dritte 0:1-Pleite im eigenen Stadion nacheinander, nachdem zuvor fünf Siege und drei Unentschieden in acht Heimspielen zu Buche standen. Am vergangenen Wochenende schließlich verlor Heidenheim nach früher Führung beim 1. FC Union Berlin mit 1:3 und muss nun wieder aufpassen, nicht in einen Negativstrudel zu geraten.

Im Vergleich zur Partie in der Hauptstadt sind Änderungen personeller Natur wahrscheinlich. Tim Göhlert dürfte nach auskuriertem Infekt wieder in der Innenverteidigung beginnen, wo Timo Beermann wohl nochmals passen muss. Auf der rechten Abwehrseite konnte Dennis Malura seine Chance nicht nutzen und muss vermutlich Robert Strauß weichen. Im Angriff ist denkbar, dass Niederlechner einen neuen Partner erhält und Smail Morabit für Andreas Voglsammer oder Adriano Grimaldi Platz machen muss.

Aufstellung 1. FC Heidenheim

Voraussichtliche Aufstellung: Sattelmaier – Strauß, Kraus, Göhlert, Heise – Griesbeck, Titsch-Rivero – Leipertz, Schnatterer – Voglsammer, Niederlechner

Fortuna Düsseldorf

Nachdem das späte 1:0 gegen Union Berlin kurz vor Weihnachten für eine positive Stimmung in der Winterpause gesorgt hatte, ist bei Fortuna Düsseldorf im neuen Jahr schnell Ernüchterung eingekehrt. Die Rheinländer starteten mit einem trotz langer Unterzahl beim Karlsruher SC errungenen 1:1 zwar ordentlich, verloren dann aber nach schwachen Leistungen sowohl gegen Erzgebirge Aue (2:3) als auch gegen den 1. FC Nürnberg (1:3) im eigenen Stadion. Die Heimniederlagen Nummer drei und vier, denen nur drei Heimsiege gegenüber stehen, waren letztlich Grund genug für den Verein, um die Reissleine zu ziehen und Trainer Oliver Reck zu beurlauben. Bis ein neuer Coach gefunden ist, hat mit Taskin Aksoy der bisherige U23-Trainer das Kommando übernommen und im Training gleich versucht, neue Reizpunkte zu setzen.

In Sachen Aufstellung wird es vermutlich auch zum einen oder anderen Wechsel kommen. So dürfte Aksoy die zuletzt mehrfach praktizierte Dreierabwehrkette zu den Akten legen. Möglich, dass mit dem formschwachen Kapitän Adam Bodzek und Spielmacher Michael Liendl auch eigentliche Führungsspieler erst einmal auf die Bank müssen.

Aufstellung Fortuna Düsseldorf

Voraussichtliche Aufstellung: Rensing – Schauerte, Bruno Soares, Tah, Schmitz – Fink, da Silva Pinto – Halloran, Bellinghausen – Benschop, Hoffer

Tipp

Im Team der Fortuna steckt deutlich mehr Potential als in den letzten Wochen gezeigt. Gut möglich, dass wie so oft der Trainerwechsel neue Kräfte freisetzt. Heidenheim wird derweil nach den letzten Pleiten im eigenen Stadion sicher nicht mit breiter Brust auftreten und mit einer so schwachen Chancenverwertung wie zuletzt Probleme bekommen.

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