Heidenheim – St. Pauli, zwei Mannschaften, die sich noch mehr oder weniger tief im Abstiegskampf befinden, stehen sich am 30. Spieltag gegenüber. Während dem 1. FC Heidenheim auf Platz elf stehend bei sieben Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone ein weiterer Sieg für den Klassenerhalt reichen sollte, wird das Zittern beim FC St. Pauli wohl bis zum Schluss gehen. Nach Heidenheim reisen die Kiez-Kicker als Tabellensechzehnter und damit auf dem Relegationsplatz. Das rettende Ufer ist bei nur einem Punkt Rückstand aber in Schlagdistanz.

Die Historie dieses Duells ist schnell erzählt: der klare 3:0-Sieg des 1. FC Heidenheim im Hinspiel am Millerntor war die erste Begegnung beider Vereine.

1. FC Heidenheim

Mit zehn Punkten aus den ersten zehn Partien nach der Winterpause spielt der 1. FC Heidenheim bisher ein sehr durchwachsenes Jahr 2015, zehrt aber noch von dem vor der Winterpause aufgebauten Polster. Nach dem verdienten 2:1-Auftaktsieg am 20. Spieltag Anfang Februar beim TSV 1860 München gewann die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt am 24. und 26. Spieltag jeweils mit 1:0 beim 1. FC Nürnberg und gegen RB Leipzig, wobei beide Siege eher schmeichelhaft waren. Dazwischen und danach setzte es bis zum vergangenen Wochenende insgesamt sechs Niederlagen, ehe beim SV Darmstadt 98 ein überraschendes 1:1 gelang.

Dabei hatte ein Kniff von Coach Schmidt Erfolg, der die drei Stammkräfte Marcel Titsch-Rivero, Marc Schnatterer und Florian Niederlechner zunächst auf der Bank ließ. Nach ihrer Einwechslung sorgte dieses Trio mit einer Co-Produktion dann innerhalb von zwei Minuten für den Ausgleich. Alle drei dürften nun wieder beginnen, während Linksverteidiger Philip Heise nach seiner gelb-roten Karte in Darmstadt zuschauen muss.

Aufstellung 1. FC Heidenheim

Voraussichtliche Aufstellung: Zimmermann – Strauß, Kraus, Wittek, Malura – Griesbeck, Titsch-Rivero – Leipertz, Schnatterer – Niederlechner, Grimaldi

FC St. Pauli

Nach mauem Start ins neue Jahr mit nur zwei Punkten aus vier Duellen gegen Teams auf Augenhöhe hat der FC St. Pauli in den vergangenen Wochen angefangen zu punkten. Bei Eintracht Braunschweig (2:0), gegen Fortuna Düsseldorf (4:0) und gegen den 1. FC Nürnberg (1:0) wurde jeweils gegen Mannschaften gewonnen, die zumindest zu Beginn der Saison noch zum Kreis der Aufstiegsanwärter zählten. Gegen den FSV Frankfurt (1:1), bei Union Berlin (0:1) und beim Karlsruher SC (0:3) reichte es zwischendurch allerdings nur zu einem weiteren Zähler, sodass die Situation weiterhin höchst angespannt ist.

Abgesehen von der ersten Hälfte in Karlsruhe war Trainer Ewald Lienen mit dem Auftreten seiner Mannschaft stets zufrieden, stimmten Einsatz und Leidenschaft doch definitiv. Im Offensivspiel liegt zwar noch einiges im Argen, doch gab es zuletzt immerhin positive Ansätze und das nicht nur nach Standardsituationen. Dass Dennis Daube als gefährlicher Schütze der ruhenden Bälle in Heidenheim wegen der fünften gelben Karte fehlt, ist sicherlich eine Schwächung. Ebenso, dass es Shooting-Star Kyoung-Rok Choi mit einem Bänderriss erwischt hat.

Aufstellung FC St. Pauli

Voraussichtliche Aufstellung: Himmelmann – Kalla, Sobiech, Gonther, Halstenberg – Koch, Alushi – Sobota, Rzatkowski, Buballa – Verhoek

Tipp

Der FC St. Pauli hat die Zeichen der Zeit in den vergangenen Wochen erkannt und fast immer mit Einsatz und Leidenschaft überzeugt. Kommt dazu und zu der zumindest auf einigen Positionen fraglos auch vorhandenen individuelle Klasse wie zuletzt gegen Nürnberg wieder das nötige Quäntchen Glück, nehmen die Braun-Weißen aus Heidenheim drei Punkte mit.

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