Heidenheim – Aue, ein Duell zum Auftakt der neuen Saison, das Erinnerungen weckt. Denn mit dieser Paarung ging auch die Spielzeit 2014/15 zu Ende. Damals hätte Erzgebirge Aue mit einem Sieg beim 1. FC Heidenheim die Klasse gehalten, kam aber trotz eines Treffers von Torwart Martin Männel nicht über ein 2:2 hinaus und stieg ab.

Nun ist Aue zurück und kann dieses Trauma gleich besiegen, während Heidenheim in seine mittlerweile dritte Zweitliga-Saison am Stück geht.

Bisher standen sich beide Vereine fünfmal gegenüber und noch wartet Aue auf den ersten Sieg gegen den FCH. Bei zwei Niederlagen, die letzte in der Vorsaison im Achtelfinale des DFB-Pokals, reichte es bisher nur zu drei Unentschieden. In Heidenheim haben die Veilchen aber bei zwei Remis auch noch nicht verloren.

1. FC Heidenheim

Gegen eine Regionalauswahl Söhnstetten (14:0), beim SV Neresheim (11:0), beim SV Weidenstetten (16:0), beim TSV Essingen (2:1) und beim TSV Erbach (8:0) begann die Vorbereitung des 1. FC Heidenheim mit fünf mehr oder weniger klaren Siegen gegen unterklassige Gegner, bevor im sechsten Spiel der russische Vize-Meister FK Rostov beim 1:1 einen ersten echten Härtetest bedeutete.

Diesem Remis folgten eine 1:3-Niederlage gegen den FK Mlada Boleslav aus Tschechien und eine 0:1-Niederlage gegen Istanbul Basaksehir. Und letztlich verpatzte der FCH auch die Generalprobe gegen Kickers Offenbach mit einem 1:1 nach 90 Minuten und einer Pleite im Elfmeterschießen.

Nachdem gegen Kickers Offenbach die Variante mit Dreierkette nicht wirklich funktioniert hat, wird der FCH gegen Aue wohl im bewährten 4-4-2 beginnen. Allzu viele Neue dürften indes nicht in der ersten Elf stehen. David Atanga auf Außen und Tim Kleindienst bzw. John Verhoek im Angriff haben die besten Chancen. Generell kann Trainer Frank Schmidt auf ein gewachsenes Gerüst bauen, das auch in der neuen Saison ein Plus sein dürfte.

Aufstellung 1. FC Heidenheim

Voraussichtliche Aufstellung: Müller – Strauß, Kraus, Wittek, Feick – Atanga, Titsch-Rivero, Griesbeck, Schnatterer – Thomalla, Kleindienst

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Erzgebirge Aue

Mit insgesamt zehn neuen Spielern hat der FC Erzgebirge Aue seinen relativ kleinen Aufstiegskader verstärkt und ist mit neuem Personal sehr erfolgreich in die Vorbereitung gestartet. Die ersten sieben Testspiele gewannen die Veilchen allesamt, wobei darunter auch Erfolge gegen unterklassige Teams wie Grün-Weiß Lübben (9:0), ATSV Gebirge/Gelobtland e.V. (21:0), VFC Reichenbach 96 (31:0) oder BSV Gelenau (15:0) waren, deren Aussagekraft sich in argen Grenzen hielt.

Aber auch gegen etwas stärkere Teams wie Viktoria Berlin (1:0), Budissa Bautzen (2:0), den BV Bad Lippspringe (3:0) oder die zweite Mannschaft des FC Liverpool (1:0) wurden besiegt. Mit dem achten Test und einer 1:2-Pleite bei Rot-Weiss Essen riss die Erfolgsserie dann aber ab und auch die letzten beiden Vorbereitungsspiele konnten nicht gewonnen werden. Während das 3:3 gegen Bundesliga-Absteiger Hannover 96 noch ein Achtungserfolg war, fiel das 1:1 gegen Waldhof Mannheim bei der Generalprobe eher in die Kategorie Enttäuschung.

Trotz der vielen Neuzugänge wird Trainer Pavel Dotchev zum Auftakt allem Anschein nach auf Bewährtes setzen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass nur Spieler aus dem Aufstiegskader in der Startelf stehen und die Neuzugänge zunächst draußen bleiben.

Aufstellung Erzgebirge Aue

Voraussichtliche Aufstellung: Männel – Hertner, Riedel, Susac, Rizzuto – Adler, Riese, Tiffert, Soukou – Köpke, Kvesic

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Tipp

Heidenheim kann man inzwischen als etablierten Zweitligisten bezeichnen, der zu Hause in der Regel besonders stark ist. Auf eine unerfahrene Auer Mannschaft wartet damit gleich eine hohe Hürde, die der Aufsteiger mit Blick auf die letzten Tests eher nicht überspringen wird.

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