Heidenheim – Braunschweig, beide Mannschaften trennen in der Tabelle nach 18 Runden zwar nur fünf Punkte, doch als ernsthafter Aufstiegskandidat gilt inzwischen nur noch Absteiger Braunschweig, während Aufsteiger Heidenheim nun schon seit Wochen im Tief steckt und die Winterpause herbeisehnt, um neue Kräfte zu sammeln. Die Eintracht hat sich nach sehr durchwachsenem Start mit nun 30 Punkten in die Spitzengruppe vorgearbeitet und wird in der Restrückrunde ein gewichtiges Wörtchen im Rennen um die ersten drei Plätze mitreden. Heidenheim hat mit 25 Zählern eine sehr ordentliche Basis für den Klassenerhalt geschaffen, darf sich aber noch lange nicht zurücklehnen.

Bislang gab es für den FCH gegen Braunschweig meist nichts zu holen. Vier der bisherigen fünf Duelle gingen an die Eintracht, die auch das Hinspiel klar mit 3:0 gewinnen konnte. Lediglich bei der allerersten Begegnung 2009/10 noch auf Drittliga-Ebene trennten sich beide 1:1.

1. FC Heidenheim

Seit den beiden 3:0-Siegen beim FC St. Pauli und gegen den SV Sandhausen Mitte November, als Heidenheim von immer mehr Experten zum Kreis der Aufstiegskandidaten gezählt wurde, steckt bei der Mannschaft von Trainer Frank Schmidt der Wurm drin. Aus den letzten vier Partien holte der FCH nur noch zwei Punkte, wobei nur das 0:0 bei der SpVgg Greuther Fürth zum Auftakt dieser Negativserie positiv zu werten war. Die anschließenden Partien gegen die Kellerkinder VfR Aalen (0:1), Erzgebirge Aue (1:1) und FSV Frankfurt (0:2) waren dagegen Enttäuschungen, zumal der Punkt in Aue nur dank einer ungenügenden Chancenverwertung des Gegners zustande kam und höchst schmeichelhaft war.

Trainer Schmidt weiß um die Notwendigkeit einer Verschnaufpause seiner Mannschaft, die zum großen Teil mit der 2. Bundesliga Neuland betreten hat. Aus diesem Grund ließ Schmidt schon in den letzten beiden Partien rotieren, allerdings ohne durchschlagenden Erfolg. Gegen Braunschweig sind nun erneute Umbesetzungen zu erwarten. Definitiv in der Innenverteidigung, wo Mathias Wittek gelbgesperrt ausfällt und wohl von Timo Beermann vertreten wird. Aber auch in der Offensive sind Wechsel gut möglich. Robert Leipertz nach einer schöpferischen Pause und Smail Morabit könnten ins Team rücken.

Aufstellung 1. FC Heidenheim

Voraussichtliche Aufstellung: Körber – Strauß, Göhlert, Beermann, Heise – Griesbeck, Titsch-Rivero – Leipertz, Schnatterer – Morabit, Niederlechner

Eintracht Braunschweig

Eintracht Braunschweig hat die ersten Rückschläge nach einer bemerkenswerten Serie von inklusive DFB-Pokal sechs Siegen am Stück offenbar bestens verkraftet. Nachdem der erfolgreiche Lauf mit dem 0:1 beim Karlsruher SC und dem anschließenden 1:1 gegen den 1. FC Union Berlin ein Ende gefunden hatte, gelang dem BTSV am Dienstag im Verfolgerduell gegen Fortuna Düsseldorf in letzter Minute ein 2:1-Sieg, der unter dem Strich auch völlig verdient war. Einmal mehr hat die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht dabei ihre exzellente Moral unter Beweis gestellt und gezeigt, auch in intensiven Spielen am Schluss noch zulegen zu können.

Dennoch ist gut möglich, dass Coach Lieberknecht seine Elf vor dem Gastspiel in Heidenheim ein wenig umbaut. Nachdem gegen Düsseldorf Selim Khelifi und Dennis Kruppke eine neue Flügelzange bildeten, könnte nun das zuvor auf den Außen keineswegs enttäuschende Duo mit Hendrick Zuck links und Raffael Korte rechts wieder beginnen.

Aufstellung Eintracht Braunschweig

Voraussichtliche Aufstellung: Gikiewicz – Kessel, Correia, Reichel, Hedenstad – Theuerkauf, Boland – R. Korte, Zuck – Nielsen, Ryu

Tipp

Heidenheim geht seit Wochen auf dem Zahnfleisch und schleppt sich mehr oder weniger nur noch in die Pause. Braunschweig dagegen verfügt nicht nur über eine individuell stärkere und deutlich erfahrenere Mannschaft, sondern wie gegen Düsseldorf zu sehen auch über eine ausgeprägte Physis, die gerade jetzt am Ende eines intensiven Halbjahres den Ausschlag geben könnte.

Tipp: Sieg Eintracht Braunschweig – 3.00 Tipico

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