Heidenheim – Union, ein Duell zwischen zwei Vereinen, die mit unterschiedliche Gefühlen auf das erste Drittel der Saison zurückblicken. Während sich der 1. FC Heidenheim auch im zweiten Jahr in Liga zwei problemlos von der gefährdeten Zone fern hält und als Achter mit 19 Punkten deutlich näher an den Aufstiegsrängen liegt, steht der 1. FC Union Berlin mit lediglich elf Zählern auf einem enttäuschenden 15. Platz und ist weit entfernt vom ausgegebenen Ziel, unter den ersten Sechs zu landen.

Erst drei Duelle gab es bisher zwischen beiden Vereinen – allesamt in der vergangenen Saison. Dabei gewann Heidenheim sowohl in der Liga (3:1) als auch im DFB-Pokal (2:1) vor eigenem Publikum, verlor aber das Rückspiel in Liga zwei an der Alten Försterei mit 1:3.

1. FC Heidenheim

Aufstellung 1. FC Heidenheim

Voraussichtliche Aufstellung: Zimmermann – Philp, Wittek, Kraus, Feick – Leipertz, Griesbeck, Theuerkauf, Schnatterer – Morabit, Frahn

Mit zehn Punkten aus den ersten fünf Spielen hat der 1. FC Heidenheim einen hervorragenden Start hingelegt und auch in der Folge immer wieder gepunktet, wenngleich im Schnitt etwas schlechter. Mit zwei Siegen, drei Unentschieden und zwei Niederlagen ist die Bilanz der letzten sieben Liga-Spiele durchwachsen, wobei eine Diskrepanz zwischen den Auftritten im eigenen Stadion und in der Fremde unverkennbar ist. So ist der FCH mit 14 von 18 möglichen Punkten das beste Heimteam der Liga, hat auswärts aber lediglich fünf Zähler eingefahren. Immerhin gelang nun am Mittwoch im DFB-Pokal beim SV Sandhausen nach Elfmeterschießen auch wieder ein Erfolg in der Fremde, dem ein weiterer Heimdreier folgen soll.

Nachdem Coach Frank Schmidt im Pokal rotierte und vier Neue brachte, wird die Startelf diesmal wohl wieder ähnlich wie in Braunschweig aussehen, wobei gerade im zentralen Mittelfeld und im Angriff mehrere Varianten möglich sind. Auch, weil es keinerlei Ausfälle zu beklagen gibt.

1. FC Union Berlin

Aufstellung 1. FC Union Berlin

Voraussichtliche Aufstellung: Haas – Kessel, Leistner, Puncec, Parensen – Zejnullahu, Daube – Brandy, Kreilach, Thiel – Wood

Mit dem offensiv ausgegebenen Ziel “Platz eins bis sechs“ angetreten gehört der 1. FC Union Berlin zu den größten Enttäuschungen im bisherigen Saisonverlauf. Bereits nach den ersten fünf sieglosen Spielen mit vier Punkten musste Trainer Norbert Düwel gehen, doch unter dessen Nachfolger Sascha Lewandowski zeigt der Trend auch nicht nach oben. Zwar gelang im ersten Spiel ein 3:0 beim Karlsruher SC, doch aus den folgenden sechs Begegnungen gab es nur noch vier Punkte, die zu Hause gegen den MSV Duisburg (3:2) und den FC St. Pauli (3:3) geholt wurden. Ansonsten setzte es gegen Greuther Fürth (1:2), beim FSV Frankfurt (2:3), bei Eintracht Braunschweig (1:2) und zuletzt gegen den SC Paderborn (0:2) Niederlagen, die nicht mehr nur mit fehlendem Glück im Torabschluss erklärt werden können.

Trainer Lewandowski machte nach der Pleite gegen Paderborn kein Geheimnis aus seiner Enttäuschung und äußerte zwischen den Zeilen Zweifel an der Qualität des Kaders. Bis zur Winterpause wird sich am Personal indes nichts verändern, sodass auch diesmal nur kleinere Umstellungen zu erwarten sind. Mit Benjamin Kessel anstelle von Damir Kreilach gibt es aber einen neuen Kapitän.

Tipp

Ob die Änderungen an der internen Hierarchie beim 1. FC Union just beim heimstarken 1. FC Heidenheim gleich greifen, erscheint doch eher fraglich. Dass Heidenheim am Mittwoch im Pokal ins Elfmeterschießen musste, dürfte für die Eisernen aber kein Nachteil sein. Zumindest ein Teilerfolg scheint deshalb möglich.

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